Apache HTTP Server Test Page powered by CentOS

Apache 2 Test Page
powered by CentOS

This page is used to test the proper operation of the Apache HTTP server after it has been installed. If you can read this page it means that the Apache HTTP server installed at this site is working properly.


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You are free to use the images below on Apache and CentOS Linux powered HTTP servers. Thanks for using Apache and CentOS!

[ Powered by Apache ] [ Powered by CentOS Linux ]

About CentOS:

The Community ENTerprise Operating System (CentOS) Linux is a community-supported enterprise distribution derived from sources freely provided to the public by Red Hat. As such, CentOS Linux aims to be functionally compatible with Red Hat Enterprise Linux. The CentOS Project is the organization that builds CentOS. We mainly change packages to remove upstream vendor branding and artwork.

For information on CentOS please visit the CentOS website.

Note:

CentOS is an Operating System and it is used to power this website; however, the webserver is owned by the domain owner and not the CentOS Project. If you have issues with the content of this site, contact the owner of the domain, not the CentOS Project.

Unless this server is on the centos.org domain, the CentOS Project doesn't have anything to do with the content on this webserver or any e-mails that directed you to this site.

For example, if this website is www.example.com, you would find the owner of the example.com domain at the following WHOIS server:

http://www.internic.net/whois.html

www.naturklimahaus.de     www.finnholz.de

 


Ab 16. Februar 2000 moderiert Franz Alt in 3Sat das neue Polit-Magazin "Grenzenlos" (jeden dritten Mittwoch im Monat, 20.15 Uhr).


     
 


Franz Alt alias Francesco Altini ist seit 37 Jahren Mitglied im Magischen Zirkel von Deutschland.


     
 


Bigi und Franz Alt mit Tochter Caren.


     
ÖKONEWS - Nachrichten und Pressemeldungen

 

 

FRANZ ALT

 

Ökologisches Bauen - Architekten lernen, wo Süden ist!

Auch heute

  •  sterben etwa 70 Tier- und Pflanzenarten aus;
  •  entstehen etwa 20.000 Hektar Wüste zusätzlich;
  •  werden 86 Millionen Tonnen fruchtbaren Bodens abgeschwemmt und abgetragen;
  •  produzieren wir weltweit 100 Millionen Tonnen Treibhausgase.

Wir führen praktisch einen Dritten Weltkrieg gegen die Natur. Wir verbrennen heute an einem Tag soviel Kohle, Gas und Öl wie die Natur in einer Million Tagen geschaffen hat. Das heißt: Wir benehmen uns im Verhältnis 1:1.000.000 mal gegen die Gesetze der Natur. Hauptsächlich unsere falsche Energie-, Verkehrs- und Baupolitik ist verantwortlich für die drohende Kllimakatastrophe. Ein Gebäude steht durchschnittllich 100 Jahre. Macht es heute noch Sinn, eine Ölheizung einzubauen, nachdem die letzte Weltenergiekonferenz festgestellt hat, daß es in 40 Jahren kein Erdöl mehr gibt?

37% aller Treibhausgase in Deutschland entstehen in privaten Gebäuden. Kann es je eine Energie-, Verkehrs- oder auch Wasserwende geben, wenn wir einfach so weiterbauen wie bisher? Klaus Töpfer sagte kürzlich: Der Abriss eines herkömmlich gebauten Hauses wird in 20 Jahren teurer sein als der Bau dieses Hauses. Der ehemalige Bauminister fügte hinzu: "Wir müssen billiger und ökologischer bauen." Ist aber ökologischer nicht teurer?

In der Nachkriegszeit, hauptsächlich in den 60iger und 70iger Jahren, war Wärmedämmung ein Fremdwort und Energieverschwendung kein Thema. Wirtschaftswunder-Deutschland hatte den Plattenbau entdeckt. Für die ARD-"Zeitsprung"-Sendung "Auf die Zukunft bauen" haben wir mit einer Spezialkamera feststellen können, wieviel Wärme aus Altbauten entweicht. Noch heute wird zumeist die Straße mitgeheizt. Heutige Niedrigenergiehäuser sind um den Faktvor vier bis zehn energiegünstiger. Welchen Beitrag können eine ökologische Baupolitik und die Solararchitektur außerdem zur Entschärfung der Klimakatastrophe leisten?

Ökologisches Bauen ist keine Modeerscheinung, sondern eine Herausforderung an unseren Überlebenswillen. Solararchitektur wird integraler Bestandteil einer zukünftigen regenerativen Energiewirtschaft sein. Solarpolitik und Solararchitektur bedeuten: Eine in der Geschichte der Menschheit noch nie dagewesene Anstrengung ist nötig, weil wir der größten Bedrohung in der Geschichte der Menschheit gegenüberstehen, dem Klimakollaps.

Das Schöne an einer künftigen Solararchitektur ist, daß wir schon heute wissen, wie sie anzuwenden ist und wie sie aussehen kann. Es gibt heute bereits in ganz Europa eine Vielzahl von Gebäuden, die zeigen: Ökologisches Bauen ist möglich, ästhetisch und bezahlbar. Architekten und Ingenieure, Bauherren und Unternehmer sind interessiert; Baupraxis und Architektur beginnen, sich zu wandeln.
Wer vor 15 Jahren einen Architekten fragte, was ein Niedrigenergiehaus ist, bekam die Antwort: "Ein Haus, in dem etwa 20% der Energie eingespart wird." Vor zehn Jahren waren schon 50% und vor fünf Jahren 80% weniger Energie nötig. Inzwischen sind wir beim "Nullenergiehaus" angekommen. Und Rolf Disch baut für die EXPO 2000 sogar die ersten Solarenergie-Plus-Häuser – das sind Häuser, die über Dach und Wände doppelt soviel Energie produzieren wie in diesen Häusern verbraucht wird. Hausbesitzer der Zukunft sind also Energieverkäufer. Das Haus wird zur Energieeinnahmequelle. Ich habe die Vision, dass im nächsten Jahrhundert in Deutschland aus 25 Millionen Gebäuden 25 Millionen Solarkraftwerke werden. Ökologisches Bauen ist aber mehr als eine Solaranlage auf dem Dach. Ökologisches Bauen heißt, baubiologische, soziale und raumplanerische Kriterien beachten.

1) Baubiologische Kriterien:

  •  neben regenerativen Energiequellen natürliche Baustoffe wie Holz nutzen;
  •  Wärmedämmung;
  •  Kraft-Wärme-Kopplung durch Blockheizkraftwerke;
  •  Einsparen von Trinkwasser durch Komposttoilletten;
  •  Regenwassernutzung;
  •  Kompostieren des Abfalls;
  •  Luft reinhalten, um auch Pflanzen wieder riechen zu können.


2) Soziale Kriterien:

  •  Bürger beteiligen sich beim Planen und Bauen;
  •  soziale Schichten und Generationen mischen;
  •  variable Wohnformen.

3) Raumplanerische Kriterien:

  •  autofrei/autoarm, carsharing, öffentliche Verkehrsmittel;
  •  einbinden in Kultur- und Naturlandschaft;
  •  fußgänger- und fahrrad-freundlich;
  •  Politik der kurzen Wege: Wohnen, Arbeiten, Versorgen und Erholen miteinander verbinden;
  •  Ruhe einplanen und Lärm reduzieren;
  •  nach Süden bauen.

Wenn Architekten lernen, wo Süden ist und entsprechend planen, sparen wir allein dadurch die Hälfte der Heizenergie. Das beliebteste Vorurteil heißt: Ökologisches Bauen ist zu teuer. Wenn jedoch die genannten Kriterien beachtet werden, macht die Architektur die Seele der Menschen weniger krank. Die International Netherlands Bank baute in Amsterdam ein neues Gebäude nach den Kriterien der grünen Solararchitektur: viel Licht, viel Pflanzen, offen nach Süden, erneuerbare Energien, biologisches Baumaterial, transparente Räume, Ruhezonen und Meditationsräume. Die Mehrkosten waren nach knapp zwei Jahren amortisiert. Hauptgrund: Die Mitarbeiter waren nur noch halb so oft krank wie im alten Gebäude.

In vielen Fällen heißt ökologisch Bauen allerdings: nicht bauen, sondern sanieren. Der Ökologe Klaus Töpfer legte großen Wert darauf, daß die Bundesregierung beim Umzug nach Berlin lediglich das Kanzleramt neu baut. Alles andere wird saniert.
Die Sonne schickt uns keine Rechnung. Auch die Ökohäuser der Reihe "Övolution" von der Firma "WEBER-Haus" sind nicht teurer als herkömmlich gebaute Häuser. Noch einen Schritt weiter geht die Firma Dow Chemical Europe. Ihr Ökohaus ist etwa 10% billiger als ein übliches Gebäude und bietet mit einem integrierten Innengarten mehr Komfort.
Der Baumarkt ist mit 550 Milliarden Mark Umsatz pro Jahr der größte Markt der Zukunft. Wer den Ökozug verpaßt, hat die Zukunft verschlafen. Bauen und Wohnen wird hauptsächlich dadurch billiger, daß es umweltfreundlich wird. Kluge Bauunternehmer wissen: Hauptsächlich mit grünen Ideen werden künftig schwarze Zahlen geschrieben.

Und schließlich - nicht ganz unwichtig in den Zeiten der Massenarbeitslosigkeit: 300.000 neue Arbeitsplätze werden benötigt, wenn die Wärmeschutzverordnung nicht nur für Neubauten, sondern auch für alle Altbauten in Deutschland gelten würde und wenn die zwei Millionen preiswerte Wohnungen, die heute fehlen, gebaut werden könnten. Dazu müßten zum Teil unsinnige Bauvorschriften geändert oder gestrichen werden. In Holland zum Beispiel wird zu einem Drittel billiger gebaut. Ökologisch Bauen ist also gut für die Arbeitsplätze, gut fürs Klima und - mittelfristig - gut für den Geldbeutel. Ökologie ist Langzeitökonomie. Langfristig war es für die Menschen aller Zeiten günstiger, mit der Natur zu leben als gegen sie. Solararchitektur und Ökologisches Bauen sind Voraussetzung dafür, daß die Erde für unsere Kinder bewohnbar und das Leben bezahlbar bleibt.

 
 
Autor: Dr. Franz Alt
Kontakt: http://www.sonnenseite.com


Datum: 23.01.2000
Uhrzeit: 18 : 33






 



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