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Aufgaben eines Baubiologen

Der Baubiologe befasst sich mit gesundem Wohnen. Er analysiert Baustoffe, Möbel und Elektroinstallationen auf gesundheitliche Negativwirkungen. Vor Baubeginn sollte man sich umfassende Gedanken über die Bauweise des neuen Hauses machen. Bei der Planung ist es wichtig zu wissen mit welchen Baustoffen das Haus erbaut werden soll.

Die praktische Arbeit eines Baubiologen beschäftigt sich mit den Baustoffen. Er stellt somit sicher, dass gesundes Leben im neu erbauten Haus stattfinden kann. Die Aufgaben eines Baubiologen sind nicht nur im privaten Hausbau wichtig, sondern ebenfalls bei Krankenhäusern, Schulen und ähnlichen Einrichtungen. Außerdem untersucht er krank machende Ursachen im oder um das Haus. Er misst Strahlungen und Schallbelastungen, genauso wie zum Beispiel Elektrosmog. Es wird nach Wohngiften oder Schimmelpilzen gesucht, nach Bakterien und Allergenen.

Nach Abschluss dieser Untersuchungen und Messungen wird eine Empfehlung der Sanierungsmaßnahmen erörtert. Hierbei kommt es auch zur Zusammenarbeit mit verschiedenen Ärzten, unter anderem mit Heilpraktikern oder Umweltmedizinern, damit die Krankheitsursachen schnell beseitigt werden können. Der Baubiologe klärt auch über gesunde Bauprodukte, Heizsysteme und abgeschirmte Elektroinstallationen auf. Ein weiterer Tätigkeitspunkt ist das Erstellen von Gutachten für das Gericht. Dies wird zum Beispiel von Arbeitnehmern gebraucht, die über gesundheitliche Belastung am Arbeitsplatz klagen.

Ein Baubiologe hat ein abgeschlossenes Studium in einem naturwissenschaftlichen Fach, wie zum Beispiel Chemie. Nach diesem Studium benötigt er eine zusätzliche Ausbildung die ein bis zwei Jahre dauert. Er muss fachbezogene Seminare die sich unter anderem mit, Schimmelpilzen und Sachverständigenwesen beschäftigen, besuchen. Sie müssen in der Lage sein Zusammenhänge zu erkennen. Sie arbeiten meistens aus selbständiger Basis.