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Über die Funktion eines Blockheizkraftwerkes

Einführend etwas zur Definition des Blockheizkraftwerkes. Ein Blockheizkraftwerk ist ein mit Kraftstoffen betriebenes kleines Kraftwerk. Es kann elektrischen Strom erzeugen und es kann zum Heizen und Warmwasserbereiten genutzt werden. Eingesetzt wird es für Ein- und Mehrfamilienhäuser, eng zusammenstehende Siedlungen, größere Häuserblöcke, etwa Krankenhäuser oder Altenheime, aber auch Schwimmbäder, um diese gleichzeitig mit Energie, Wärme und Warmwasser versorgen. Idealerweise wird ein Blockheizkraftwerk immer direkt am Ort des Energieverbrauches betrieben.

Als Kraftstoffe kommen vorwiegend fossile oder regenerative Brennstoffe zum Einsatz (Heizöl, Rapsöl, Dieselöl, Synthese- und Holzgas, Wasserstoff, Deponie- und Klärgas, Äthanol und Methanol und auch Holzpellets). Der Verbrennungsmotor (ähnlich unserem Auto-Dieselmotor) treibt mittels einer konstanten Drehbewegung einen Generator an. Dieser ist über eine Welle mit dem Motor verbunden. Die Wärme, die im Motor und im Generator entsteht, kann über einen Wärmeaustauscher zum Heizen und zur Warmwasseraufbereitung genutzt werden. Das geschieht, indem die Wärme im Kühlwasser und im Abgas auf den Wasserkreislauf für das Heizungs- und Brauchwasser übertragen wird. Der Generator verwandelt die Energie, die durch die Drehbewegung des Motors entsteht, in elektrische Energie um. Sie wird vorwiegend zur Deckung des Eigenbedarfs genutzt. Durch die Eigenversorgung ist man in Bezug auf Strom und Heizung unabhängig vom Energieanbieter, z.B. bei Stromsperren. Das Blockheizkraftwerk kann außerdem mit anderen Energiegewinnungsarten, wie zum Beispiel einer Solaranlage, gekoppelt werden.

Die Einspeisung von überschüssig erzeugtem Strom erfolgt über den Generator in das öffentliche Stromnetz und wird zudem vergütet. Diese Vergütung ist gesetzlich geregelt. Über staatliche Förderungen kann man sich Teile des Anschaffungswertes für ein Blockheizkraftwerk wieder zurückholen.