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Gold als Anlage

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und drohender Inflation setzten immer mehr Menschen auf Gold als Geldanlage. Dadurch ist der Goldpreis in den letzten Jahren stark in die Höhe gestiegen. Ist Gold wirklich die beste und sicherste Geldanlage für die Zukunft? Wer in Gold investieren möchte hat zwei Möglichkeiten. Entweder man kauft Goldbarren oder Münzen, diese werden als physisches Gold bezeichnet oder man legt sein Geld in Goldminenaktien oder in einem Goldfonds an.

Hieraus ergeben sich einige Vor-, aber auch Nachteile. Bei den Goldbarren und Münzen wird der Gewinn durch die Wertsteigerung des gekauften Goldes erzielt. Der Besitzer braucht keine Steuern zu zahlen, wenn zwischen Kauf und Verkauf ein Jahr liegt. Für Goldbarren bekommt man allerdings auch keine Zinsen, dafür ist ein kompletter Wertverlust nicht zu befürchten, denn ein Gramm Gold bleibt immer ein Gramm Gold. Ein Nachteil der sich dabei ergibt, sind allenfalls die Lagerungskosten bei der Bank, sofern man das Gold nicht im heimischen Tresor aufbewahren will. Bei einem Goldfonds können die Gewinne mitunter viel höher sein, allerdings bleibt ein gewisses Risiko, welches mit dem Rückgang der Aktienkurse verbunden ist. Außerdem werden bei einem Verkauf der Anteile 25 Prozent Abgeltungssteuer fällig.

In Gold zu investieren lohnt sich immer, zumal Gold nicht den Gefahren einer Inflation unterliegt, wie es beim Geld der Fall ist. Gerade in der heutigen Zeit, in der viele Banken Insolvenz anmelden müssen, ist man mit Gold auf der sicheren Seite. Gold sollte man jedoch als langfristige Anlage betrachten, denn auch der Goldpreis unterliegt starken Schwankungen. Gold lässt sich auch nicht einfach im Laden um die Ecke kaufen, seriöse Anbieter sind zum Beispiel Banken oder spezielle Goldhändler.