Das Passivhaus für Allergiker
Besonders in den Zeiten des Pollenflugs sehnen sich Allergiker nach einem Ort, an dem sie den Husten und Schnupfen auslösenden Ursachen entfliehen und endlich einmal durchatmen können. Für sie bietet sich das Passivhaus als Wohndomizil an, da es durch seine Bauweise den Luftaustausch kontrolliert und auf diese Weise auch unerwünschte Pollen oder Ähnliches fernhalten kann. Ein Passivhaus ist in seinen Außenflächen luftdicht, das heißt durch Fenster, Wände, Fundamente oder Dächer kann keine Luft von außen eindringen. Da jedoch frische Luft benötigt wird, findet der Luftaustausch durch Lüftungsanlagen statt. Diese Lüftungsanlagen sind automatisch geregelt und schalten sich in bestimmten Zeitintervallen ein, um neuen Sauerstoff in das Haus zu leiten. Die in jeder Lüftungsanlage eingebauten Luftfilter können bei Allergikern durch Pollenluftfilter ersetzt werden, um das Eindringen unerwünschter Pollen in den Wohnraum zu verhindern.
Auch Kinder sind heutzutage immer häufiger von Allergien betroffen, sodass mit dem Bau eines Passivhauses von Paaren, die ihre Familienplanung noch nicht abgeschlossen haben, für den Fall des Auftretens einer Allergie bei ihren Kindern schon vorgesorgt ist. Laut neuesten Studien der Versicherungsträger ist inzwischen fast jedes dritte Kind von einer Allergie betroffen, bei den Erwachsenen sind es ein Viertel.
Daneben sind aber auch die sehr viel geringeren Energiekosten ein gutes Argument für den Bau oder Kauf eines Passivhauses. Im Vergleich zu konventionellen Häusern sind die Heizkosten so gering, dass sich die zusätzlichen Kosten schnell amortisieren. Und die gute Luftqualität und die konstante Innentemperatur machen das Wohnen in einem Passivhaus sehr behaglich.