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Pelletheizung: Heizen mit erneuerbaren Energien

Heute bietet die moderne Heiztechnik mehr als nur eine Kaminromantik: Diese kann eine ökologisch und preiswerte Alternative zur konventionellen Heiztechnik sein.

Man unterscheidet die Pelletheizung, als Anlage für den Betrieb eines zentralen Hausheizungssystems und als Einzelöfen, mit einer direkten Wärmeabstrahlung in den Wohnraum. Die Pellet – Einzelöfen liegen in der Regel in einem Leistungsbereich von 6 – 8 kW. Die Pellet – Zentralheizungen kommen ab 8 kW und aufwärts erst in Betracht. Die Hybrid- und auch die Kombianlagen können zusätzlich auch mit Scheitholz oder Hackschnitzel bestückt werden. Die Zimmeröfen werden ebenfalls mit Sichtfenster angeboten. Somit können sie den Kaminen gleichgestellt werden.

Holzpellets haben eine Länge von 10 – 30 cm und einen Durchmesser von ca. 6 mm. Sie sehen von der Form her aus, wie kleine Holzdübel. Zur Bestückung großer Anlagen werden die Pellets in Silofahrzeugen angeliefert. Das Material wird dann in die Silos gekippt oder geblasen. Hier liegt die übliche Liefermenge bei 3 – 10 Tonnen. Für den kleinen Bedarf können die Pellets aber auch in Säcken gekauft werden. Die Säcke gibt es in 15 Kilo oder 20 Kilo. Die Pellets müssen aber, egal ob lose oder in Säcken, immer trocken gelagert werden.

Der Verbrauch liegt, bei einem Einfamilienhaus mit einer Anlage von 15 kW im Durchschnitt bei 3 – 4 Tonnen. Die Pellets haben einen Heizwert von 5kWh/kg. Der Energiegehalt von 1 Kilo Pellets ist gleich einem halben Liter Heizöl.

Egal ob eine große Heizanlage oder ein kleiner Pelletkamin: So ein Ofen heizt auf jeden Fall sehr umweltfreundlich.