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Standheizung für das Auto

Eine Standheizung im Auto wird von vielen Autofahrern als nützliches Extra betrachtet. Insbesondere in Ländern mit kalten Wintern ist dies von Vorteil. Die Standheizung bietet unter anderem die Möglichkeit das Kühlwasser vorzuwärmen und so den Risiken eines Kaltstarts vorzubeugen. Ein kalter Motor ist für Schäden besonders anfällig, da die Schmierstoffe noch kalt sind und bei überhöhter Motordrehzahl nicht sofort alle notwendigen Schmierstellen erreichen.

Darüber hinaus schafft eine Standheizung im Fahrgastraum eine behagliche Wärme, ohne den Motor laufen zu lassen. Als besonderer Effekt sorgt eine Standheizung dafür, dass die Scheiben des Fahrzeuges abtauen. Dem Fahrer erspart sie das lästige Freikratzen der Scheiben. Standheizungen sind programmierbar. D.h. man kann am Abend vor der Fahrt entscheiden zu welchem Zeitpunkt das Fahrzeug vorgewärmt sein soll.

In der Regel wird eine Standheizung elektrisch in Verbindung mit Kraftstoff betreiben. Bevor die Standheizung ihre Wirkung zeigt, muss sie zunächst warmlaufen. Je nach Ausführung und Modell kann diese Vorlaufzeit wenige Minuten bis zu einer halben Stunde betragen. Dies sollte bei der Programmierung am Vorabend berücksichtigt werden.

Einige Hersteller bieten dieses Extra an. Sollte ein Hersteller die Standheizung nicht im Programm verfügbar haben, gibt es verschiedene Anbieter, die eine Standheizung zum Nachrüsten anbieten. Der nachträgliche Einbau sollte jedoch von geschultem Personal vorgenommen werden, da die Anschlussarbeiten sowohl die elektrische Anlage im Fahrzeug betreffen, als auch die Kraftstoffzufuhr berühren.

Zu berücksichtigen ist auch, dass die Standheizung im Fahrbetrieb grundsätzlich abgeschaltet werden sollte, da ansonsten mit erhöhtem Kraftstoffverbrauch gerechnet werden muss.