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Zahnimplantate – Der Ersatz der natürlichen Zahnwurzeln

Ein Zahnimplantat ist ein künstlicher Fremdkörper, der in den Kieferknochen eingesetzt wird, dadurch wird ein Befestigen von Zahnersatz wie Kronen, Brücken oder auch Prothesen ermöglicht. Damit gelten sie als vollwertiger Ersatz für natürliche, aber bereits verloren gegangene Zahnwurzeln.

Zahnimplantate bestehen aus 3 einzelnen Bauteilen, Unterscheidungen werden eher auf Grund der Form oder der Oberflächenbeschaffenheit, doch alle Implantatarten beinhalten:

  • dem Implantatkörper (die künstliche Zahnwurzel aus Titan, das als äußerst körperverträglich gilt, so dass das Implantat während des Heilungsprozesses mit dem Kieferknochen zusammen wachsen kann),
  • dem Implantatpfosten (der Verbindung zwischen Implantatkörper und der Suprakonstruktion)
  • der Suprakonstruktion (ein prothetischer Aufbau, wie beispielsweise einer Zahnkrone, dieser wird auf den Implantatpfosten aufgesetzt)

Normalerweise sind Zahnimplantate schraubenförmig oder sie sind (selten) zylinderförmig. Diese beiden Formen haben sich durchgesetzt. Der Durchmesser beträgt 3,75 und 4,5 mm, die Länge beträgt zwischen 11 und 15 mm, je nach Bedarf kann das Implantat entsprechend angepasst werden.

Entscheidend für eine gute Tragbarkeit, Verträglichkeit und der Heilungsprozess ist jedoch nicht nur die Größe oder das Material, Titan, aus dem das Zahnimplantat besteht, sondern auch die Beschaffenheit der Oberfläche. Durch Strahlen oder auch Verätzungen wird die Oberfläche der Zahnimplantate angerauht, so dass sich die Zellen des Kieferknochens dort besser ansiedeln können.

Bei Zahnimplantaten ist ein Kariesbefall nicht möglich, allerdings kann eine Entzündung des Gewebes um das Implantat entstehen, im schlimmsten Fall kann es zu einem Abstoßen des Wurzelersatzes führen. Auch die Qualität des eigenen Knochengewebes ist entscheidend für das langfristige Halten des Zahnimplantates.

Zahnpflege ist also weiterhin das wichtigste für gesunde Zähne, auch bei künstlichem Ersatz!