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Vom 22. bis 25. Oktober fand in Maastricht die "International Conference Sustainable building" (Internationale Konferenz für nachhaltiges Bauen) statt. Mehr als 750 Experten aus 49 Ländern tauschten im "Maastricht Exhibition and Conference Centre" (MECC) ihre Erfahrungen über Chancen und Möglichkeiten nachhaltigen Bauens aus.
Im Rahmen des Exkursionsprogramms zur Konferenz besuchten in den vergangenen Tagen über 70 Konferenzteilnehmer verschiedene Bau-Projekte in der Euregio. Neben der "Hochschule Limburg" in Heerlen und zwei ökologischen Wohnprojekten in Tongeren stand für die Architekten und Stadtplaner aus den USA, Hongkong, Taiwan, Kamerun, Australien, Schweden, Island, Japan und anderen Ländern auch ein Besuch in Aachen, der "Ökologischen Stadt der Zukunft" auf dem Programm. An der Kindertagestätte Buschhäuser Weg wurde den Exkursionsteilnehmern die "Transparente Wärmedämmung" vorgestellt. Die Sonnenstrahlen durchdringen das transparente Dämmmaterial und werden an einer schwarzen Wandoberfläche absorbiert. Die Sonnenenergie wird in Wärme umgewandelt und im massiven Mauerwerk gespeichert. Über einen Zeitraum von mehreren Stunden wird die Wärme in den Nachmittags- und Abendstunden in die Räume des Kindergartens abgegeben. "Betonkerntemperierung" stand im Erweiterungsbau der Hauptschule Drimborn auf dem Programm. Hier speichern die Decken der Klassenzimmer die von den Schülern abgegebene Wärme. Dazu wurde im Kern der Betondecke ein Rohrsystem verlegt, in dem Wasser zirkuliert. Steigt die Temperatur über 22 Grad Celsius, nimmt das Wasser die überschüssige Wärme auf und transportiert sie zu den kühleren Räumen der Schule. Die Wärme der Schüler reicht aus, auch an Wintertagen die Schule zu "heizen". Nur bei sehr kalten Wetterlagen muß zusätzlich Wärme aus der Kesselzentrale bereitgestellt werden. Weitere Stationen in Aachen waren ein Wohnobjekt in Walheim mit 54, nach ökologischen Standards gebauten Mietswohnungen sowie das Wohnprojekt "Gemeinsam Wohnen für Jung und Alt" an der Vaalser Straße.
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