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    Ökologische Geldanlagen machen es möglich: Mit Aktien, Fonds und anderen Anlageformen Geld verdienen, die Altersvorsorge sichern und dabei etwas für die Umwelt tun. Aber der Markt der ökologischen Geldanlagen ist für viele private Anlegerinnen und Anleger noch ein Buch mit sieben Siegeln. Eine Übersicht über den Markt und die Chancen ökologischer Geldanlagen bietet die Broschüre „Mehr Wert: ökologische Geldanlagen“, die Bundesumweltminister Jürgen Trittin und der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Andreas Troge, heute in Berlin vorgestellt haben. Auf rund 50 Seiten gibt die von Ecologic - Gesellschaft für internationale und europäische Umweltforschung - erstellte Broschüre den Anlegerinnen und Anlegern Tipps und Hinweise zu den verschiedenen Formen ökologischer Geldanlagen und räumt mit Vorurteilen auf. Ökologische Geldanlagen sind keine Exoten. Es sind normale Produkte der modernen Finanzwelt: Aktien, Investmentfonds, Rentenpapiere, Lebens-Versicherungen, Direktbeteiligungen, Sparbriefe, Sparkonten und Festgelder. Das Ziel ökologischer Geldanlagen ist es, eine interessante Rendite zu erwirtschaften, dabei aber auch einen Beitrag zum Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen zu leisten. So zählen Aktien besonders umweltengagierter Unternehmen ebenso zu den ökologischen Geldanlagen wie Ökofonds oder Sparbücher, bei denen ein Teil des Zinses in Umweltprojekte fließt. „Der Vorteil ökologischer Geldanlagen ist, dass man sich mit ihnen inhaltlich identifizieren kann. Mehr noch: Jede Anlegerin und jeder Anleger kann sein Geld so verwenden, dass zum Beispiel umweltverträgliche Technologien unterstützt werden. Das ist der „Mehrwert“ der ökologischen gegenüber herkömmlichen Geldanlagen“, sagte Prof. Dr. Andreas Troge, der Präsident des Umweltbundesamtes bei der Vorstellung der Broschüre. Noch spielen ökologische Geldanlagen kaum eine Rolle in der Finanzwelt: Das Gesamtvolumen des Marktes ökologischer Geldanlagen in Deutschland beläuft sich momentan auf etwa vier Milliarden EURO, also rund acht Milliarden Mark. Zum Vergleich: 1999 hatten die Privathaushalte in Deutschland ein Geldvermögen von 3,45 Billionen Euro, also knapp sieben Billionen Mark. Aber: Ökologische Geldanlagen finden immer mehr Beachtung. Dies zeigt nicht zuletzt das schnelle und konstante Wachstum dieses Sektors. Beispielsweise wächst der Markt der Öko-Fonds in Deutschland deutlich schneller als der Gesamtmarkt der Investmentfonds. Dabei geht es nicht nur um kurzfristige Gewinne für die Anlegerinnen und Anleger. Auch mit Blick auf eine längerfristige Perspektive, die private Altersvorsorge, sind ökologische Geldanlagen interessant. Das zeigt eine repräsentative Umrage des Meinungsforschungsinstitutes Emnid im Auftrag des Bundesumweltministeriums und Umweltbundesamtes. Über 84% der Befragten hielten es für wichtig oder sehr wichtig, dass die Altersvorsorgeunternehmen bekannt geben müssten, wie sie die eingezahlten Gelder aus Umweltsicht verwenden. Ökologische Geldanlagen brauchen in punkto Rendite, Sicherheit und Liquidität den Vergleich mit herkömmlichen Geldanlagen nicht zu scheuen. Die meisten ökologischen Geldanlagen streben eine marktübliche Verzinsung an. Grüne Geldanlagen sind keine Verlustbringer und ein spezielles Risiko ökologischer Vermögensanlagen gibt es nicht. Desgleichen sind sie nicht mehr oder weniger liquide als herkömmliche Geldanlagen. Außerdem gilt für ökologische ebenso wie für herkömmliche Geldanlagen: Die Anlegerinnen und Anleger sollten sich die Angebote sorgfältig anschauen. Auch auf dem Markt der ökologischen Geldanlagen gibt es unseriöse Angebote. „Gerade an diesem Punkt setzt die Broschüre an. Sie schafft Transparenz und gibt Tipps, worauf man achten soll, wenn man in ökologische Geldanlagen investiert.“, hob Troge hervor. Dazu dient der umfassende Serviceteil mit vielen weiterführenden Hinweisen. Ecologic hat auch untersucht, welche Auswirkungen ökologische Geldanlagen für die Umwelt haben. Das Ergebnis: Die Umwelteffekte der ökologischen Geldanlagen lassen sich zwar nicht in Zahlen ausdrücken. Doch sicher ist, dass sie zahlreiche Rückwirkungen auf Unternehmen, Investoren, Finanzdienstleister und die Gesellschaft insgesamt haben. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Finanzierung von umweltfreundlichen Unternehmen und Umweltprojekten. Beispielsweise verdankt quasi der gesamte Windkraftsektor in Deutschland seine Existenz den ökologischen Geldanlagen - vor allem durch Direktbeteiligungen an Unternehmen. Mindestens ebenso wichtig ist jedoch, dass grüne Geldanlagen direkt und indirekt Verbesserungen im Umweltmanagement von Unternehmen auslösen können. Außerdem tragen ökologische Geldanlagen über Imageeffekte dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit umweltfreundlicher Unternehmen zu stärken. Die Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen allerdings, dass eine Steigerung des Umweltnutzens von ökologischen Geldanlagen in Deutschland in vielen Fällen noch möglich ist. Die Broschüre „Mehr Wert: ökologische Geldanlagen“ umfasst 50 Seiten, ist kostenlos und kann angefordert werden beim Umweltbundesamt, ZAD, Postfach 33 00 22, 14191 Berlin, Fax: 030/8903-2912. Zudem kann Sie auch auf der Internet-Seite des Bundesumweltministeriums unter http://www.bmu.de als pdf-Datei kostenlos heruntergeladen werden. Eine siebenseitige Zusammenfassung der Studie „Umweltnutzen von Grünen Geldanlagen“ gibt es bei der Pressestelle des Umweltbundesamtes, Fax: 030/8903-2798, e-mail: jana.schmidt@uba.de



     
      URL: http://www.bmu.de
    22.01.2001
    10 : 43


     
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