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Durch die BSE Krise sind viele Verbraucher verunsichert. Sie wünschen sich mehr Transparenz im Lebensmittelhandel. Sie möchten wissen, wo die Produkte herkommen, die sie verzehren und unter welchen Bedingungen sie produziert worden sind. Der herkömmliche Handel bleibt die Antworten auf diese Fragen oft schuldig. Es gibt aber bereits jetzt Unternehmen, die den Bedürfnissen der Verbraucher nach Durchschaubarkeit der Handelstrukturen und ökologischer Produktion der Lebensmittel entgegenkommen. Eines davon ist unitednature, Europas größter Online-Versandhandel für Bio-Lebensmittel und Wellnessprodukte. (www.unitednature.net)
Ein Umdenken hat stattgefunden: Landwirtschaftspolitik soll vom Verbraucher her gedacht und nicht mehr durch die Lobbyisten der Lebensmittelindustrie bestimmt werden. Doch wie kann der Kreislauf von Massentierhaltung, Massenproduktion und dem Vertrieb von Billigfleisch durchbrochen werden? Gibt es alternative Handelsstrukturen auf dem Lebensmittelmarkt, die dem Wunsch der Verbraucher nach gesunder, ökologisch produzierter Nahrung Rechnung tragen?
Ein Beispiel für ein Unternehmen, das den Weg der ökologisch gesunden und verantwortungsvoll produzierten Lebensmittel schon länger geht, ist unitednature. Das Unternehmenskonzept von unitednature zeigt, dass Wirtschaftlichkeit und Ökologie in der Lebensmittelbranche kein Widerspruch sein muss. Vielleicht könnte das Unternehmen ein Vorbild sein, wie künftig die Branche aussehen kann, um dem Verbraucher den Schrecken vor den anonym produzierten Lebensmitteln zu nehmen und ihm das Vertrauen in gesunde Produkte wiederzugeben.
Ökologie und E-Commerce
Außerdem interessant: unitednature ist ein Unternehmen, das im E-Commerce auf der Höhe der Zeit ist. Als größter Online-Marktplatz für Bio-Food und Wellness hat unitednature bereits große Erfahrung mit dem Geschäft per Internet gesammelt.
Das Angebot auf der unitednature-Homepage umfasst die beiden Sortimentsbereiche „Frische“ und „Verarbeitete Produkte“ mit derzeit 3800 Artikeln. Das Produktangebot soll systema-tisch ausgebaut werden.
Vom Curry-Burger über die Heublumenseife bis hin zu Schildkrötenfutter aus ökologischem Anbau kann man online eine große Bandbreite von Bioprodukten bestellen.
Doch auch frisches Gemüse, Fleisch und Wurstwaren sind im Angebot und werden über das Internet vertrieben. Das Fleisch stammt aus ökologischem Landbau und artgerechter Tierhaltung. Die Fleisch- und Wurstwaren von unitednature sind durch den Naturland oder den Bioland-Verband zertifiziert. Die Verbände führen regelmäßig Kontrollen durch und prüfen die Qualität und Herkunft des Fleisches sowie die werterhaltende Verarbeitung. Die Richtlinien der Anbauverbände gehen weit über die maßgebliche EU-Verordnung hinaus. Die für den unitednature-Lieferanten „Chiemgauer Naturfleisch“ arbeitenden Erzeuger sind Mitglieder bei Biokreis, Bioland, Demeter oder Naturland. Eine EU-Kontrollstelle überwacht die Produktion.
Artgerechte Tierhaltung
Das Tierfutter auf den mit unitednature kooperierenden Bauernhöfen stammt von biologisch bewirtschafteten Feldern. Grünfutter und Heu sind für Wiederkäuer vorgeschrieben. Antibiotika, hormonelle Masthilfen, Importfuttermittel etc. sind verboten – Tiermehl natürlich sowieso. Bei Krankheit werden die Tiere homöopathisch behandelt. Genügend Platz bei der Tierhaltung und Auslauf auf der Weide sind vorgeschrieben. Ein Hof hält nur so viele Tiere, wie er selber ernähren kann. Bei der Zucht sind Genmanipulationen ausgeschlossen. Es werden nur traditionelle Rassen gezüchtet. Das Chiemgauer Rindfleisch stammt ausschließlich von Färsen, Ochsen und Jungkühen, die auf Ökohöfen aufgewachsen sind. Der Lebensweg jedes einzelnen Tieres ist bekannt.
Das Bio-Steak bringt der Postbote
Wer online ein Stück Fleisch bei unitednature bestellt, bekommt es innerhalb eines Tages per Post zugeschickt. Frischfleisch per Post – was auf den ersten Blick kurios wirkt, ist innerhalb der Vertriebsstrukturen der unitednature AG durchaus möglich. Die Bestellung wird aufgenommen und das frische Fleisch bei der „Chiemgauer Naturfleisch“ abgewogen. Anschließend wird es vakuumverpackt und gemeinsam mit einem Kühlaggregat in einen speziellen wärmeisolierten Karton gepackt. Tests haben ergeben, dass die Kühlung 48 Stunden konstant bleibt. „Die Päckchen sind aber in der Regel nur einen Tag unterwegs“, erklärt Gudrun Nebel, die Ernährungsexpertin der unitednature AG. In ganz Deutschland werden die Fleischpakete verschickt. Vorraussetzung ist allerdings, dass beim Empfänger jemand zuhause ist, damit das frische Steak nicht einen halben Tag im Hausflur herumliegt. „Manchen Kunden liefern wir die Ware aber auch ins Büro“, sagt Gudrun Nebel. Oder man muss einen Nachbarn bitten, das Fleischpäckchen entgegenzunehmen. Der sollte es aber dann im Kühlschrank aufbewahren.
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