Fach-Artikel
 
  • Ökologisches Bauen im Einklang mit der Natur
    - Architekten lernen, wo Süden ist

  • Ökologischer Innenausbau - die inneren Werte Ihres Hauses

  • Welchen Vorteil bieten Naturfarben?

  • Blowerdoor - Ist Ihr Haus winddicht?
  •  

    Kontakt
      Datenschutz

    Impressum
     

    Werbung
      Wir bieten Ihnen eine ideale Werbeplattform im ökologischen Markt

    Werbung auf ÖKO-Adressen.de und Öko-News.de

    ÖKO-NEWS Branchenbuch mit Fachartikeln und Brancheneinträgen für Firmen.
     

    ÖKONEWS - Nachrichten und Pressemeldungen
    Ältere Nachricht  |   ÖKO-NEWS Startseite  |   Letzten Seite  |   Aktuellere Nachricht
    News an Bekannten mailen  |   Druckansicht aufrufen

    Test : Tupperware

     

    Alles in Tupper Hilde Seibel hat Erfahrung. Sie geht seit 25 Jahren in hessischen Wohnzimmern ein und aus, um Haus- und Karrierefrauen mit ihrer Begeisterung für Tupperware anzustecken. »Die runden Deckel mit der Lasche dran, die eignen sich zum Einfrieren«, erläutert die Fachfrau. »Legt man dagegen eine rechteckige, nicht luftdicht zu verschließende Dose in die Tiefkühltruhe, gibt es Gefrierbrand.« Beifälliges Nicken im Kreis der 14 Damen, die sich in einem noblen Rüsselsheimer Vorort zusammengefunden haben. Franz Xaver Schmidbauer, Geschäftsführer von Tupperware Deutschland in Frankfurt am Main, weiß: »Jährlich finden in Deutschland rund 1,5 Millionen Heimvorführungen statt.« Es sei vor allem das Menschliche, was die Tupper-Partys so beliebt macht, glaubt Tatjana Scheurer, Schmidbauers rechte Hand: Persönlicher als Shopping im Internet, stressfreier als in der Einkaufszone. Zudem sei eine Hausparty immer auch ein gesellschaftliches Ereignis, erklärt Schmidbauer. Wer Tupper haben will, muss sich auf einer Party beraten lassen. Das ist Firmenphilosophie und Erfolgsrezept zugleich. Denn »in welchem Geschäft bekommen Sie heute noch eine ausführliche Beratung?«, fragt Tatjana Scheurer. Neue Gastgeber und Berater werden ebenfalls auf der Tupper-Party angeworben. »Über das Internet ist das zwar möglich, aber darüber meldeten sich bisher nur wenige«, erzählt Hilde Seibel. Rund 60000 Beraterinnen arbeiten momentan für Tupperware Deutschland. Doch Tupper-Partys sind längst nicht mehr reine Frauenveranstaltungen. Inzwischen kommt, zumindest hin und wieder, auch männlicher Besuch - und es beraten und verkaufen sogar etwa tausend Männer. Der abendliche Einsatz lohnt sich: 24 Prozent bekommen die Berater von ihrem Umsatz. Bundesweit belief er sich im vergangenen Jahr auf fast eine Milliarde Mark. Übrigens schwappte das Tupper-Fieber erst 1962 aus den USA über. In der kleinen Stadt Farnumsville in Massachusetts erfand der Chemiker Earl S. Tupper bereits 1945 die legendäre Wunderschüssel. Ihr Geheimnis: eine Deckelkonstruktion, mit der ein Behälter luftdicht verschließbar ist. Dadurch konnten erstmals leicht verderbliche Lebensmittel länger gelagert werden. Seit 1951 wurde dann die Wunderschüssel mit großem Erfolg auf Hauspartys an amerikanische Frauen gebracht. Seitdem hat sich die Produktpalette um Julchen und Wichtel, um Eidgenossen, die Süße Müllerin und viele andere Haushaltshilfen stetig vergrößert. Rund 250 Produkte stehen den Kunden in diesem Jahr zur Auswahl. Die kann Hilde Seibel unmöglich alle an einem Abend vorstellen. »Ich wähle das aus, was ich selbst praktisch finde«, erklärt sie. Eine erfolgreiche Verkaufsstrategie: Für ihr umsatzstarkes Engagement und jahrelange Treue hat ihr das Unternehmen jüngst einen Firmenwagen vor die Tür gestellt. Für unseren Klassiker-Test wählten wir die ursprüngliche Tupperdose aus und schickten einen Satz Wunderschüsseln in drei verschiedenen Größen ins Labor. Das sind die Testergebnisse Tupperware ist rundherum »empfehlenswert«. Ungesunde halogenorganische Verbindungen, die aus den Farben stammen könnten, fanden die Labors in keinem der bunten Deckel. Nickel ist im orangefarbenen Deckel zwar enthalten. Doch da sich das Metall nicht herauslöst, besteht für Allergiker keine Gefahr. Andere bedenkliche Schwermetalle stecken nicht in der Tupperware. Auch PVC und Formaldehydharze entdeckten die Labors nicht im Kunststoff der Wunderschüssel. Was tun? Die Produkte sind zwar etwas teurer als andere Kunststoffdosen, dafür gibt es aber 30 Jahre Garantie auf Tupperware. Der Umtausch funktioniert reibungslos - wenn die Schalen, Dosen und Kännchen nicht wegen falscher Handhabung unbrauchbar geworden sind. Was sich nicht zum Umtausch eignet, kann man zum Recycling zurück an das Unternehmen geben. In vielen Geschäften kann man ein eigenes Behältnis über die Fleisch- oder Brottheke reichen und es statt der üblichen Tüten und Plastikfolien füllen lassen. Unter der Internet-Adresse www.tupperware.de können sich Interessierte informieren, wie man Gast oder Gastgeber einer Tupper-Party wird und wie man sich zur Tupper-Beraterin ausbilden lassen kann. Ein virtuelles Kaufhaus für Tupperware gibt es aber nicht.



     
      URL: http://www.oekotest.de/
    16.02.2001
    11 : 29


     
    Ältere Nachricht  |   Zur Startseite  |   Zur letzten Seite  |   Aktuellere Nachricht
    News an Bekannten mailen  |   Druckansicht aufrufen
     
    Finden Sie passende Anbieter und Produkte zu diesem Thema im
    ökologischen Branchenbuch - ÖKO-Adressen.de
     

     



    Pressemitteilungen
      Veröffentlichen Sie Ihre Unternehmens-Mitteilungen regelmäßig über unser Portal!


     

    Schlagwort-Suche
     
    Geben Sie Ihr Suchwort ein, Sie bekommen dann alle relevanten News angezeigt!

     

    Datum-Suche
      Suchen Sie nach Nachrichten zu einem bestimmten Datum!


     

    RSS/XML-Feeder
      Veröffentlichen Sie die ÖKO-News auf Ihrer Homepage! Oder lesen Sie immer die neusten Nachrichten mit Ihrem Newsreader.

     

    Auszeichnungen
      "Ausgezeichnet" findet auch die Fachpresse unser Portal:




     

    ÖKO-Adressen.de
      Das ökologische Branchenbuch im Internet!

    ÖKO-Adressen.de - Umwelt - Alternativ - Branchenbuch

  • Zur Firmen-Suche


  • Eintrag-Infos anfordern

  •  

    Weiter lesen