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    Soeben hat die Internationale Naturschutzunion eine aufsehenerregende Studie publiziert.

     

    Danach geraten Naturschutz und Lebensmittelproduktion für die wachsende Menschheit immer mehr in Konkurrenz zueinander. Die Hälfte der weltweit 17.000 Naturschutzgebiete, welche Tiere und Pflanzen vor dem Aussterben schützen sollen, werden - der Studie zufolge - ihre Funktion verlieren. Der Grund dafür ist die naturwidrige, konventionelle Landwirtschaft. An der Studie war auch die in Washington ansässige Organisation "Future Harvest" beteiligt, die sich früher für die Industrialisierung der Landwirtschaft ausgesprochen hatte. Jetzt aber sieht "Future Harvest" im Öko-Landbau den Ausweg aus der Krise. Die Studie erinnert daran, dass die erste "vor der größten Welle des Verlustes von Tier- und Pflanzenarten seit dem Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren" steht. Wenn sich der heutige Trend des Artensterbens bis 2005 sich fortsetzt, sei dann bereits ein Viertel aller heute bekannten Tier- und Pflanzenarten ausgestorben. Die internationale Naturschutzunion meint: "In großen Teilen der Tropen und anderen Teilen der Welt, wo die Menschen das Land mit Wildpflanzen und Tieren teilen, ist die bisherige Art der Landwirtschaft ein schwerer Anschlag auf die Artenvielfalt." Millionen Hektar Tropenwald und andere Naturvegetation seien für die Holzgewinnung und Ackerbau bereits vernichtet worden, der Missbrauch von Pestiziden und Düngemitteln vergifte oft Böden, Grundwasser und Küstenzonen. Angesichts des Bevölkerungswachstums sei es jedoch unrealistisch, einfach die Naturschutzgebiete auszudehnen. Schon heute stehen 10 Prozent der Erdmasse formell unter Naturschutz. Nur eine ökologisch orientierte Landwirtschaft, so die Studie, könne zugleich mehr Lebensmittel produzieren und die Artenvielfalt schützen. Diese Studie nennt Beispiele aus allen Kontinenten, wo beispielhaft ökologische Land- und Forstwirtschaft betrieben werde: · ökologische Agroforstwirtschaft in Indonesien mit neuen artenreichen Wäldern; · die geschützten Feuchtgebiete auf US-Farmen; · organischen Kakaoanbau in Costa Rica und · sparsame Bemessungsmethoden in Simbabwe beim dortigen ökologischen Landbau, womit jetzt die Austrocknung von Gewässern verhindert wird. Die "Future Harvest" Direktorin Barbara Rose meint: " Landwirte und Umweltschützer haben zu lange aneinander vorbeigearbeitet. Jetzt müssen sie kooperieren." In Deutschland haben Landwirte und Umweltschützern nicht nur nicht zusammengearbeitet, sie haben jahrzehntelang gegeneinander gearbeitet, ohne viel voneinander zu wissen. Die ökologische Landbauwende gelingt, wenn es zu einer neuen Koalition aus Landwirtschaft und Umwelt kommt. Dann werden aus kurzsichtigen Bauern nachhaltige Naturschützer - mit ökonomischem und ökologischem Gewinn. "Future Harvest" http://www.futureharvest.org



     
      URL: http://www.sonnenseite.com
    20.05.2001
    08 : 38


     
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