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    Test : Zahnpasta

     

    Zahn um Zahn Glaubt man der Werbung, sind strahlend weiße Zähne der Traum aller Deutschen. Sieht man dagegen die Verkaufszahlen, kommt man ins Grübeln: Zahnbürsten sind dem durchschnittlichen Käufer ganze 3,50 Mark im Jahr wert, nur alle neun Monate gönnt er sich ein neues Exemplar. Der gleiche Konsument verdrückt laut Statistik aber vier Kilogramm Schokolade im Jahr - zum Preis von 35 Mark. Da muss die Zahnpasta ordentliche Arbeit leisten, um die Kariesbakterien, die sich bekanntlich im süßen Milieu ganz besonders wohl fühlen, in Schach zu halten. Als der Wirkstoff schlechthin gilt Fluorid, das Karies vorbeugt, und sie sogar im Anfangsstadium stoppen kann. Bei einem Loch allerdings kann auch Fluorid nicht mehr helfen. »Die Gefahr einer Vergiftung, vor der die Fluorid-Gegner warnen, geht von einer Zahnpasta nicht aus«, erklärt Professor Elmar Hellwig, Ärztlicher Direktor der Abteilung Zahnerhaltungskunde und Parodontologie an der Universität Freiburg. Zwar werde auch mit der Nahrung Fluorid aufgenommen, doch um die Zähne zu pflegen, müsse die heilende Substanz auf die Zahnoberfläche gelangen. Wird das hochwertige Aminfluorid verwendet, kann der Hersteller sogar auf das hautreizende Tensid Natriumlaurylsulfat (NLS) verzichten. Denn Aminfluorid produziert nebenbei auch noch den vom Verbraucher erwarteten Schaum, ohne den die Zahncreme kaum im Mund bliebe. Dennoch behaupten viele Anbieter, ohne NLS käme eine Zahncreme nicht aus. Falsch: »Wenn die Konzentration an Aminfluorid hoch genug ist, sind weitere Tenside nicht notwendig. Außerdem gibt es Schäumungsmittel pflanzlichen Ursprungs, die wesentlich milder sind als Natriumlaurylsulfat«, erläutert Claas Sudbrake, Pressesprecher der Firma Gaba, die Meridol, Aronal und Elmex produziert. Wir ließen jetzt 67 Zahnpasten daraufhin untersuchen, ob sie Natriumlaurylsulfat oder andere bedenkliche Substanzen enthalten. Das sind die Testergebnisse 19 von 67 Zahncremes sind »empfehlenswert«, nur sieben können wir nicht empfehlen. Der Schaumbildner Natriumlaurylsulfat (NLS) ist in 38 Zahnpasten enthalten. Auch geringe Mengen halten wir für ungesund, weil es die Schleimhäute reizt und die Haut aufquellen lässt. Deshalb gibt es dafür einen Minuspunkt. In zwei Zahncremes steckt als zusätzlicher antibakterieller Wirkstoff Triclosan. Das ist nicht nur überflüssig, weil auch Fluorid antibakteriell wirkt, sondern sogar gefährlich: Triclosan kann die Funktion der Leber beeinträchtigen und ist zudem häufig mit giftigen Dioxinen verunreinigt. Daher sind Blend-a-med complete und Theramed Zahnfleischschutz »nicht empfehlenswert«. Ungesunde halogenorganische Verbindungen werden in 13 Zahnpasten als Konservierungsmittel eingesetzt oder kommen aus dem Farbstoff der bunten Streifen. Dafür ziehen wir einen Punkt ab. 28 Zahncremes kommen nicht ohne Polyethylenglykole (PEG) oder deren Derivate aus. Da sie die Haut durchlässig für Schadstoffe machen können, werten wir um einen Punkt ab. Auf bei Zahnpasta-Tuben überflüssige Umkartons verzichten inzwischen die meisten Hersteller. Nur noch 13 Tuben sind doppelt verpackt. So reagierten die Hersteller Viele Hersteller haben auf unsere langjährige Kritik an NLS reagiert und den Anteil wesentlich verringert. »Auf Grund Ihrer Tests haben wir NLS auf das Minimum reduziert«, heißt es etwa von der Firma Norma über ihr Produkt Dentabella med 3 fresh. Inzwischen macht das hautreizende Tensid in den meisten Zahnpasten, die noch nicht darauf verzichten, weniger als zwei Prozent aus. Was tun? Falls Ihre Zahnpasta nicht in unserem Test ist, erkennen Sie gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe an folgenden Begriffen in der Liste der Zutaten: Triclosan ist unter diesem Namen deklariert. PEG/PEG-Derivate erkennen Sie an Namen, die »PEG« oder die Buchstaben »eth« in Verbindung mit einer Zahl enthalten, zum Beispiel Ceteareth-33. Sie heißen auch Polyglykol, Polysorbate oder Copolyol. Halogenorganische Verbindungen sind an den Wortbestandteilen »Bromo«, »Jodo« oder »Chloro« zu erkennen. Natriumlaurylsulfat heißt Laurylsulfat oder Sodiumlaurylsulfat. Am besten wechselt man die Zahnbürste alle sechs Wochen, spätestens aber nach drei Monaten ist eine neue fällig. Sie ist dann von Bakterien besiedelt, ihre Borsten sind abgenutzt. Einen Test Zahnbürsten finden Sie in unserem ÖKO-TEST-Sonderheft Kosmetik 1999. Die richtige Zahnpflege Grundsätzlich sollte man drei Mal täglich zur Zahnbürste greifen, zumindest aber nicht mehr als acht Stunden zwischen Essen und Putzen vergehen lassen. Danach bilden sich Rückstände auf den Zähnen, die man selbst nicht mehr entfernen kann. Die Abkürzung KAI verrät, wo überall zu putzen ist: Auf den Kauoberflächen, der Außenseite und der Innenseite der Zähne. Insgesamt sollte man drei Minuten dafür aufwenden und alles gleichmäßig säubern. Zahnärzte empfehlen, vom Zahnfleisch zu den Zähnen zu putzen, dabei nicht viel Druck auszuüben und mit der Bürste Kreise zu beschreiben. Durch den Schaum kommt die Zahncreme auch in die Zwischenräume. Was sie dennoch nicht erreicht, muss mit Zahnseide entfernt werden, und zwar täglich. Nicht vergessen: Alle sechs Monate sollte ein Besuch beim Zahnarzt auf dem Programm stehen.



     
      URL: http://www.oekotest.de/
    23.05.2001
    11 : 11


     
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