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    Test : Glasreiniger

     

    Eine klare Sache Einen solchen Mann hätten wohl viele Frauen gern zu Hause. Thomas Walke putzt freiwillig die Fenster. Küchenfenster fordern den Gebäudereinigungsmeister wahrlich nicht mehr heraus, seit er jeden Quadratmeter Glas am höchsten Bürogebäude Europas kennt. Sein Arbeitsplatz ist die Frankfurter Commerzbank, 265 Meter hoch. »Bei klarem Wetter hat man eine grandiose Aussicht«, schwärmt Thomas Walke. Fünf Fassadenreiniger sind das ganze Jahr über damit beschäftigt, die rund 110000 Quadratmeter Glasfläche des Commerzbank-Turms sauber zu halten. Von oben bis unten, von innen und außen wird geputzt und nach drei Monaten geht es von vorne los. Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl neuer Mitarbeiter: Keine Höhenangst. »Das Handwerk kann man lernen, schwindelfrei zu sein nicht«, erklärt Walke. In Privathaushalten sind professionelle Fensterputzer noch selten am Werk. »Es interessieren sich viele für den Service, unsere Betriebe sind aber zu teuer«, nennt Birte Kleppien, Pressesprecherin der Bundesinnung des Gebäudereiniger-Handwerks, als Grund. Jetzt wollen sich die Anbieter über Spezialangebote wie die Reinigung von Wintergärten bei privaten Kunden bekannt machen. Rentner und Berufstätige mit wenig Zeit, aber viel Geld sollen die unbeliebte Arbeit den Profis überlassen. Jeder, der selbst zum Fensterleder greift, kennt den Kampf mit Schlieren auf der Scheibe. Glasreiniger versprechen einfaches Fensterputzen: Streifenfreier Glanz mit einem Wisch, heißt es bei Viss. Die Deutschen vertrauen darauf. Rund 91 Millionen Mark gaben sie im vergangenen Jahr für Glasreiniger aus. Die Sprühflasche ist komfortabel, das Reinigungsmittel richtig verdünnt, ein tropfender Fensterwischer überflüssig. Zudem soll ein Wirkstoff, den die Hersteller als Betriebsgeheimnis hüten, Regentropfen abperlen lassen und die Ablagerung von neuem Schmutz verhindern. »Das Prinzip ist ein Schutzfilm, der sich auf die Fläche legt«, mehr will Dr. Jürgen Moritz, Chemiker bei Colgate-Palmolive, nicht verraten. Wir schickten 19 Glasreiniger ins Labor und ließen untersuchen, ob gesundheitsschädliche Stoffe drinstecken. Das sind die Testergebnisse Alle Glasreiniger sind frei von Schadstoffen und »empfehlenswert«. Krebs erregendes Formaldehyd/-abspalter und ungesunde halogenorganische Verbindungen, die als Konservierungsmittel dienen könnten, stecken nicht drin. Auch polyzyklische Moschus-Verbindungen, die für frischen Duft sorgen, entdeckten die von uns beauftragten Labors nicht. Für Chemikalien ist in Glasreinigern wenig Raum, zum größten Teil bestehen sie aus Wasser. Was tun? Nicht immer ist ein Reinigungsmittel notwendig: Für Vitrinen oder staubige Glastische reichen fusselfreie Tücher. Den Hausfrauentrick, das frisch geputzte Fenster mit Zeitungspapier nachzureiben, sollte man bei Autoscheiben besser nicht anwenden. Auf dem Fenster haftende Druckerschwärze kann die Sicht behindern. Glasreiniger eignen sich für alle möglichen Flächen, aufpassen muss man allerdings bei Kunststofffensterrahmen. Lässt man das Mittel darauf trocknen ohne nachzuwischen, kann es hässliche Flecken geben. Das gilt auch für mit Wasser verdünnte Spülmittel oder Allzweckreiniger. Tipps vom Profi Beim Fensterputzen hat jeder seine eigene Methode, oft von Generation zu Generation weitergegeben. Das ist auch gut so, denn: »Ein Wundermittel gibt es nicht«, erklärt Thomas Walke, hochhauserfahrener Gebäudereinigungsmeister. Von speziellen Glasreinigern hält er von Berufs wegen wenig. »Das ist auf Dauer viel zu teuer.« Er greift lieber zum Spülmittel. Streifenfrei bekommt man die Scheibe auch damit, die Technik macht's. »Ob mit einem Lappen oder einem extra Fenstertuch: Zuerst muss die Scheibe komplett benetzt werden.« Mehr als ein kleiner Spritzer Reinigungsmittel gehört nicht in den 10-Liter-Putzeimer. »Schaum ohne Ende bringt rein gar nichts«, räumt der Fassadenfachmann mit dem Vorurteil »viel hilft viel« auf. Die gefürchteten Schlieren kommen durch zu viel Reinigungsmittel sogar erst recht auf die Scheibe, weil es haften bleibt. In Schwüngen geht es von der Fensterecke links oben abwärts. Wer den Fensterwischer lieber gerade von oben nach unten zieht, muss die Gummilippe nach jeder Bahn mit einem Leder abtrocknen.



     
      URL: http://www.oekotest.de/
    26.05.2001
    08 : 56


     
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