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Millionen von Althandys können sich zu einem ernsthaften Umweltproblem entwickeln. Besonders problematisch sind dabei die Nickel-Cadmium-Akkus, die noch viele ältere Geräte mit Strom versorgen. Bei den 50 Millionen in Deutschland verkauften Handys wiegen allein die Akkus zwischen 4000 und 5000 Tonnen. Althandys enthalten aber außerdem noch wertvolle Metalle, die wiederverwertet werden können.
Gerhard Vogel vom Institut für Technologie und Warenwirtschaftslehre der Wirtschaftsuniversität Wien fordert deshalb ein flächendeckendes Sammelsystem. "Einzelne europäische Länder beweisen, dass es möglich ist, bis zu 95 Prozent der kleinen Umweltbomben zurück zu erhalten und entsprechend zu verwerten."
Erfolgreiche Sammelsysteme gibt es bereits in der Schweiz, Norwegen und den Niederlanden, wo Recyclingboxen in Elektronikgeschäften die Wiederverwertung ermöglichen. Finanziert wird die Sammlung über einen Entsorgungsbeitrag, der beim Geräteneukauf als Teil des Produktpreises erhoben wird. Im Rahmen der europäischen Elektroschrottverordnung müssen auch deutsche Elektronikhändler die Geräte demnächst zurücknehmen. Batterien und Akkus kann man schon jetzt zurückgeben.
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