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    Der Naturschutzbund NABU hat Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast erneut aufgefordert, von den Möglichkeiten des Pflanzenschutzgesetzes Gebrauch zu machen und gesundheitsschädliche Triphenylzinn-(TPT)-haltige Pflanzenschutzmittel kurzfristig zu verbieten. "Wer die Interessen von Verbrauchern und Umwelt ernst nimmt, darf die neuesten Ergebnisse nicht stillschweigend ignorieren", sagte NABU-Präsident Jochen Flasbarth. Die für die Zulassung von Pestiziden zuständige Biologische Bundesanstalt für Landwirtschaft und Forsten (BBA) blende besorgniserregende Hinweise aus der Bewertung der Chemikalie aus und gewähre so wirtschaftlichen Interessen blind den Vorrang. TPT ist hochgiftig, reichert sich in Umwelt und Organismen an und schädigt das Hormonsystem. In Deutschland wird TPT in der Landwirtschaft in Form des Produktes Brestan flüssig zur flächenhaften Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule bei Kartoffeln eingesetzt. Einige EU-Mitgliedsstaaten sowie Japan und die USA haben TPT-haltige Pestizide bereits verboten oder planen eine Überprüfung der Chemikalien. "Deutschland ist mitverantwortlich für das Bestehen der EU-weiten Zulassung des TPT-Pestizids, denn der Produzent beruft sich auf eine Zulassung in Deutschland aus dem Jahre 1993", betonte Flasbarth. Auf Grund der kritischen Diskussionen in Fachkreisen wurde im Frühjahr 2000 die Zulassung des TPT-Pestizids Brestan flüssig zunächst ausgesetzt. Bei der Wiederzulassung des TPT-haltigen Pestizids der Firma Aventis CropScience habe die BBA unverantwortlich gehandelt. Aventis CropScience hat nach Informationen des NABU gegen das Pflanzenschutzgesetz verstoßen, weil neue Ergebnisse nicht der BBA vorgelegt wurden. Als Konsequenz hätte die BBA ein Bußgeld gegen Aventis CropScience verhängen müssen. "Es ist nicht nachzuvollziehen, wieso andere gesundheitsschädliche Zinnorgano-Verbindungen wie das TBT verboten werden, das chemisch eng verwandte TPT aber weiterhin auf Kartoffeläcker gespritzt werden darf", so Flasbarth. Nach den kritischen Diskussionen zur derzeit praktizierten Tierhaltung müsste nun dringend die Agrarwende im Ackerbau und besonders im Pflanzenschutz erfolgen. Zur Agrarwende gehöre auch eine konsequente Reduktion der Pestizide und die aktive Förderung des nichtchemischen Pflanzenschutzes, so der NABU.

     
     
    09.08.2001
    11 : 39


     
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