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Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung hat Bundespräsident Johannes Rau in Freiburg den Deutschen Umweltpreis 2001 der"Bundesstiftung Umwelt" verliehen. In diesem Jahr teilen sich gleichdrei Preisträger die mit einer Million Mark (0,51 Millionen Euro)dotierte Auszeichnung. Die Preisträger sind der Agrarwissenschaftler Hermann Auernhammer (Freising), der bayerischen Unternehmer Franz Ehrnsperger (Neumarkt) sowie der Leiter des DarmstädterPassivhaus-Institutes, Wolfgang Feist.
Rau sprach sich für eine Zusammenfassung der verschiedenen Umweltprogramme innerhalb der Vereinten Nationen aus, um so die Gewichtung und Durchsetzungskraft zu steigern. Er unterstrich die Wichtigkeit der Umweltschutzpolitik. Diese gehöre nicht in die Fußnoten, sondern müsse das Leben bestimmen.
Trittin: Deutschland auf dem richtigen Weg
Bundesumweltminister Jürgen Trittin bezeichnete in einer Ansprache Umwelt- und Klimaschutz als "Top-Themen" in der Politik. Eine nachhaltige Energieversorgung und der Umweltschutz schafften für die Bürger auch Sicherheit, sagte er und wies außerdem darauf hin, dass im Bereich der erneuerbaren Energien in Deutschland schon mehr als 70.000 Menschen einen Job gefunden hätten. Deutschland sei beim Klimaschutz auf dem richtigen Weg, betonte der Minister. So werde heute bereits ein Drittel des weltweiten Windstroms in Deutschland hergestellt.
Der Deutsche Umweltpreis ist der Bundesstiftung zufolge der höchstdotierte Preis seiner Art in Europa. Die unabhängige Stiftung zeichnet seit 1993 jährlich Unternehmen, Institute und einzelne Bürger aus, die sich um die Lösung von Umweltproblemen besonders verdient gemacht haben.
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