Fach-Artikel
 
  • Ökologisches Bauen im Einklang mit der Natur
    - Architekten lernen, wo Süden ist

  • Ökologischer Innenausbau - die inneren Werte Ihres Hauses

  • Welchen Vorteil bieten Naturfarben?

  • Blowerdoor - Ist Ihr Haus winddicht?
  •  

    Kontakt
      Datenschutz

    Impressum
     

    Werbung
      Wir bieten Ihnen eine ideale Werbeplattform im ökologischen Markt

    Werbung auf ÖKO-Adressen.de und Öko-News.de

    ÖKO-NEWS Branchenbuch mit Fachartikeln und Brancheneinträgen für Firmen.
     

    ÖKONEWS - Nachrichten und Pressemeldungen
    Ältere Nachricht  |   ÖKO-NEWS Startseite  |   Letzten Seite  |   Aktuellere Nachricht
    News an Bekannten mailen  |   Druckansicht aufrufen

     

    Kein Schattendasein Gerade Kinder brauchen einen guten Sonnenschutz. Ihre Haut ist dünner und bekommt schneller Sonnenbrand. Wir haben das Angebot an Cremes und Lotionen geprüft. "Taka-Tuka-Insel voraus!", ruft Pippi, die oben auf dem Mast der Hoppetosse nach der Südsee-Insel Ausschau hält. Nur einen Lendenschurz trägt sie um die Hüften und eine Kette mit Haifischzähnen um den Hals. Sonnenschutz? Das ist Pippi piepegal. Mit solchen Nebensächlichkeiten hat sich ihre Erfinderin Astrid Lindgren seinerzeit nicht aufgehalten. Hautärzte würden mit der schwedischen Autorin heute hart ins Gericht gehen. Denn Pippi ist für sie ein klarer Risikofall: helle Haut mit Sommersprossen, rote Haare - eindeutig ein keltischer, lichtempfindlicher Typ, der sich eigentlich besonders gut vor Sonne schützen muss, vor allem auf Reisen in den Süden. Ansonsten, so die Mediziner, drohen Sonnenbrand, frühe und viele Falten, weil die Haut vorzeitig altert und obendrein die Gefahr, später Hautkrebs zu bekommen. Man muss nicht über die Weltmeere segeln, um sich die Haut zu verbrennen. Auch in unseren Breiten können schon zehn Minuten pralle Sonne für einen Sonnenbrand ausreichen - vor allem bei Kindern: Ihre dünne Haut kann sich nur einige Minuten selbst schützen. Mit einer Creme oder Lotion mit Lichtschutzfaktor 20 kann man die Zeit auf rund zwei Stunden verlängern. Früher zersetzten sich die meisten chemischen UV-Filter nach und nach in der Sonne. Doch hier gibt es mittlerweile Fortschritte: Viele Produkte sind als "photostabil" ausgelobt. "Diese Sonnenschutzmittel sind eine Verbesserung, auch wenn kein Filter völlig stabil ist", sagt Professor Dr. Silvia Schauder von der Universitäts-Hautklinik in Göttingen. Manche Mittel erzielen den Sonnenschutz allein mit mineralischen Pigmenten, die sich wie Schutzschilde auf die Haut legen, und verzichten auf chemische Filter. "Sie sind für Kinder besonders geeignet", so Schauder. Die winzig kleinen Pigmente dringen nicht in die Haut ein und zersetzen sich nicht durch die Sonne. ÖKO-TEST wollte wissen, wie sanft Kinder-Sonnenschutzmittel wirklich sind und hat 21 Produkte untersucht. Das sind die Testergebnisse Nur fünf Produkte haben den Labortest bestanden und sind empfehlenswert. Zwei davon, Dr. Hauschka sensitiv und Lavera Sun sensitiv, enthalten nur so genannte Mikropigmente als Lichtschutzfilter. Anders als chemische Filter wandeln sie das Licht nicht um, sondern reflektieren es wie Millionen winzige Spiegel. Der wichtigste Abwertungsgrund sind möglicherweise hormonell wirksame, chemische Lichtschutzfilter, die wir in 15 Marken fanden. Auf diese unerwünschte Nebenwirkung war Margret Schlumpf von der Universität Zürich kürzlich bei ihren Untersuchungen aufmerksam geworden. Auch wenn der Verdacht auf Tierversuche zurückgeht und noch nicht klar ist, ob die Ergebnisse auf den Menschen übertragen werden können, werten wir diese Produkte um eine Stufe ab. Denn diese Stoffe haben eine weitere unangenehme Eigenschaft. Sie dringen durch die Haut. ÖKO-TEST konnte schon im August 1998 nachweisen, dass sie sogar in der Muttermilch zu finden sind. Drei Mittel enthalten Emulgatoren auf der Basis von Polyethylenglykolen oder damit verwandten Stoffen. Sie dienen dazu, Wasser und Öl in eine gleichmäßige Mischung zu bringen. Die Mittel können Mallorca-Akne verursachen. Wie bedenkliche Konservierungsstoffe sind auch sie nicht nötig, das beweisen die anderen Produkte. Generell werten wir künstliche Fette und Öle auf der Basis von Erdöl in Kosmetika ab und verfahren auch so mit den drei Kinder-Sonnenschutzmitteln, die mehr als zehn Prozent billiges Erdöl im Fettanteil enthalten. Langlebige künstliche Moschus-Duftstoffe fanden wir nur noch ein Mal. Was tun? Säuglinge bis zu einem Jahr dürfen überhaupt nicht in die Sonne. Kleinkinder sollten nur im Schatten krabbeln und immer Hut und T-Shirt tragen. Auch beim Baden ist ein T-Shirt sinnvoll. Ratsam für Kinder ist ein wasserfester Sonnenschutz mit Faktor 20. Er muss etwa eine halbe Stunde, bevor man in die Sonne geht, aufgetragen werden. Mineralische Filter wirken sofort. Höher als 20 muss der Schutzfaktor nicht sein. Denn mit Faktor 20 werden 95 Prozent, der UVB-Strahlen aus dem Sonnenlicht gefiltert. Faktor 30 würde den Schutz nur um drei Prozent erhöhen. Körperstellen, die beim Eincremen häufiger vergessen werden, sind Ohrmuscheln, Nacken, Kniekehlen und Füße. Spezielle After-Sun-Produkte brauchen Kinder nicht. Unsere Testergebnisse können nicht auf alle Produkte einer Marke übertragen werden. Produkte ein und desselben Herstellers können sehr unterschiedliche Rezepturen haben. Test Sonnenschutz für Erwachsene Sonnenschutzmittel für Erwachsene haben wir im Ratgeber Kosmetik 1/2001 für Sie untersucht. Sie bekommen das Heft per Fax: 01805/393934 oder unter www.oekotest.de.



     
      URL: http://www.oekotest.de/
    29.10.2001
    14 : 24


     
    Ältere Nachricht  |   Zur Startseite  |   Zur letzten Seite  |   Aktuellere Nachricht
    News an Bekannten mailen  |   Druckansicht aufrufen
     
    Finden Sie passende Anbieter und Produkte zu diesem Thema im
    ökologischen Branchenbuch - ÖKO-Adressen.de
     

     



    Pressemitteilungen
      Veröffentlichen Sie Ihre Unternehmens-Mitteilungen regelmäßig über unser Portal!


     

    Schlagwort-Suche
     
    Geben Sie Ihr Suchwort ein, Sie bekommen dann alle relevanten News angezeigt!

     

    Datum-Suche
      Suchen Sie nach Nachrichten zu einem bestimmten Datum!


     

    RSS/XML-Feeder
      Veröffentlichen Sie die ÖKO-News auf Ihrer Homepage! Oder lesen Sie immer die neusten Nachrichten mit Ihrem Newsreader.

     

    Auszeichnungen
      "Ausgezeichnet" findet auch die Fachpresse unser Portal:




     

    ÖKO-Adressen.de
      Das ökologische Branchenbuch im Internet!

    ÖKO-Adressen.de - Umwelt - Alternativ - Branchenbuch

  • Zur Firmen-Suche


  • Eintrag-Infos anfordern

  •  

    Weiter lesen