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    Erste Zwischenergebnisse der erfolgreich abgeschlossenen Geländearbeiten des vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) geförderten Projektes "Bestandserfassung Grünes Band" wurden vom Präsidenten des BfN und den Projektträgern des BUND/BN Bayern vorgestellt Ziel des von April 2001 bis Juni 2002 vom Bundesamt für Naturschutz im Auftrag von Bundesumweltminister Jürgen Trittin geförderten Erprobungs- und Entwicklungs- (E+E) Vorhabens "Bestandsaufnahme Grünes Band" ist es, eine aktuelle Gesamtschau über den Zustand des Grünen Bandes zu ermitteln und Schutzkonzepte zu erarbeiten. Zu diesem Zweck waren sechs speziell geschulte Kartierer-teams mit Geländewagen und modernster technischer Ausrüstung, wie Geographic Positioning Systems- (GPS) Geräten und Laserentfernungsmessern, ab Mitte Juni 2001 auf dem Kolonnenweg entlang des gesamten ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifens unterwegs. Wesentliche Eingriffe und Veränderungen der Biotopqualität, wie Umbruch zu Acker und Intensität der Grünlandnutzung, lassen sich nur durch Augenschein flächenge-nau feststellen. Das Grüne Band schlängelt sich von der Ostsee über Elbe, Harz und Rhön bis zum Dreiländereck bei Hof. Mit 1393 km Länge stellt es ein neun Bunde! sländer übergreifendes Biotopverbundsystem dar - das längste Deutschlands. Die einmalige Ausdehnung dieses zusammenhängenden Lebensraumsystems stellte erhebliche Anforderungen an die Geländearbeit. Ein eigens an die Bedingungen des Grünen Bandes angepasster Erhebungsbogen und Biotoptypenschlüssel kam zum Einsatz. Wegen der Betroffenheit von neun Ländern ist der Aufwand für Abstimmung, Recherche und Zu-sammenstellung vorliegender Informationen ebenfalls sehr hoch. "Eine bemerkenswerte Leistung, dass die Erfassung der vielfältigen Lebensräume des kompletten Grünen Bandes vom Dreiländereck Sachsen, Thüringen, Bayern bis nach Lü-beck an der Ostsee innerhalb dieser wenigen Monate erfolgreich abgeschlossen werden konnte," sagte der Präsident des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Dr. Hartmut Vogtmann. Erste vorläufige Ergebnisse über den Zustand des insbesondere durch landwirtschaftliche Eingriffe und Straßenbauprojekte bedrohten Verbundsystems liegen nun vor. "Es stimmt uns zuversichtlich, dass ca. 90% Fläche des Grünen Bandes noch nicht zu Acker oder Intensivgrünland und -weideflächen degradiert wurde", erklärte Prof. Dr. Hubert Weiger vom Bund Naturschutz. "Somit ist die Funktion des ersten gesamtdeutschen Naturschutzprojektes als modellhaftes, europaweit bedeutsames Biotopverbundsystem noch erhalten", so Weiger. "Der Schutz solcher Biotopverbundstrukturen stellt ein zentrales Ziel des Naturschutzes dar, was u.a. auch durch eine entsprechende neue Regelung im § 3 des Bundes-naturschutzgesetz deutlich hervorgehoben wird," erläuterte Prof. Dr. H. Vogtmann (BfN). Über 80 verschiedene Lebensraumtypen wurden im ehemaligen Todesstreifen aktuell erfasst. Einzigartige Rückzugsräume für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Zu rund 60% besteht das Grüne Band aus Wäldern, extensiv genutztem Grünland, Fließ- und Standgewässern sowie ungenutzten Brachflächen. Der nächste große Abschnitt im Vorhaben beinhaltet die gezielte Auswertung von Unterla-gen und Planungen der Naturschutzfachbehörden und Verbände der 38 Landkreise entlang des Grünen Bandes zur Ergänzung der Bestandserhebungen und zur Ermittlung der Knoten und Quervernetzungen. Am Ende des Vorhabens sollen dann auch konkrete Vor-schläge für den Schutz und die Entwicklung dieses einmaligen Ökosystems stehen. Das Projektbüro Grünes Band beim Bund Naturschutz in Bayern hat innerhalb des BUND die Projektleitung für das Vorhaben übernommen.



     
      URL: http://www.bfn.de
    12.12.2001
    11 : 55


     
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