Fach-Artikel
 
  • Ökologisches Bauen im Einklang mit der Natur
    - Architekten lernen, wo Süden ist

  • Ökologischer Innenausbau - die inneren Werte Ihres Hauses

  • Welchen Vorteil bieten Naturfarben?

  • Blowerdoor - Ist Ihr Haus winddicht?
  •  

    Kontakt
      Datenschutz

    Impressum
     

    Werbung
      Wir bieten Ihnen eine ideale Werbeplattform im ökologischen Markt

    Werbung auf ÖKO-Adressen.de und Öko-News.de

    ÖKO-NEWS Branchenbuch mit Fachartikeln und Brancheneinträgen für Firmen.
     

    ÖKONEWS - Nachrichten und Pressemeldungen
    Ältere Nachricht  |   ÖKO-NEWS Startseite  |   Letzten Seite  |   Aktuellere Nachricht
    News an Bekannten mailen  |   Druckansicht aufrufen

     

    Der Naturschutzbund NABU hat Gerhard Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), mit dem "Dinosaurier des Jahres 2001" ausgezeichnet. Sonnleitner erhalte Deutschlands peinlichsten Umweltpreis für seine konsequente Bremsleistung in Sachen Agrarwende, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Gerd Billen in Bonn: "Der oberste deutsche Bauernfunktionär repräsentiert einen Filz, der die eigene Mitverantwortung für Fehlentwicklungen in der Landwirtschaft schlichtweg leugnet und gegen jede noch so überfällige Reform lautstark ins Feld zieht." Nach einer durch den BSE-Skandal ausgelösten Schrecksekunde hätten Sonnleitner und der DBV schon zu Beginn des Jahres wieder munter eine Politik des "Weiter so" propagiert. "Die Bauern als Opfer, schuld an der Misere sind Politiker, Handel und Verbraucher -- Gerhard Sonnleitner betreibt Lobbyarbeit auf eine bemerkenswert schlichte Art", sagte Billen. Zweifellos bekämen gerade viele Kleinbauern das Leben schwer gemacht, aber weder von Renate Künast noch von den bösen Verbrauchern, sondern von ihrer eigenen Standesvertretung: "Der Deutsche Bauernverband hat in den letzten Jahren eine Agrarpolitik unterstützt, die der bäuerlichen Landwirtschaft zunehmend das Wasser abgräbt", so der NABU-Bundesgeschäftsführer. Dem DBV gehe es offensichtlich in erster Linie um Pfründesicherung, damit allerdings treibe er die organisierte Bauernschaft immer weiter an den Rand der agrarpolitischen Reformdebatte. Sonnleitners ständige Litanei gegen jeden noch so überfälligen Reformschritt -- vom Bundesnaturschutzgesetz bis zur Ökosteuer - habe im Jahresverlauf schon beinahe groteske Züge angenommen. "Finanzielle Umschichtungen zugunsten des ökologischen Landbaus, dringend erforderliche Verbesserungen bei der Tierhaltung, Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutz- und Düngemitteln -- dazu fällt dem DBV nichts weiter ein als ein permanentes Nein", sagte Billen. Der Interessenvertretung eines Berufsstandes, der pro Jahr mit über 25 Milliarden Mark aus öffentlichen Mitteln subventioniert werde, stehe eine solche Verweigerungshaltung schlecht zu Gesicht. Als besonders absurd wertete Billen die ständigen Angriffe Sonnleitners gegen Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast, deren angebliche "Hetzparolen" und "landwirtschaftliche Träumereien" weder Landwirten noch Verbrauchern helfen und Arbeitsplätze in der Landwirtschaft gefährden würden. "Wenn der DBV-Chef seinen Job nur halb so gut machen würde wie die Verbraucherschutzministerin, müsste einem weder um die Agrarwende noch um die Landwirte bange sein", meinte Billen. Von 1949 bis zum Jahr 2000 habe sich die Zahl der Höfe in Deutschland von 1,6 Millionen auf 421.000 reduziert, die Zahl der landwirtschaftlichen Erwerbstätigen von 4,8 Millionen auf 962.000 abgenommen. "Angesichts dieser Bilanz sollte Herr Sonnleitner gegenüber Renate Künast mit dem Vorwurf der Arbeitsplatzgefährdung zurückhaltender sein", so Billen. Als besonders hinderlich für die Umsetzung der Agrarwende bezeichnete NABU-Bundesgeschäftsführer Billen die Lobbyverflechtungen in der deutschen Landwirtschaft. So sei es ein Unding, wenn die zum Großteil aus Steuermitteln finanzierten landwirtschaftlichen Beratungsgremien vielfach von Bauernfunktionären kontrolliert würden. Auch seien die skandalösen Zustände in deutschen Putenmastanlagen eine direkte Folge der marktbeherrschenden Stellung weniger agrarindustrieller Großunternehmen, so Billen weiter: "Hier wird wieder einmal moderne Interessenvertretung mit rückwärtsgewandter Besitzstandswahrung verwechselt." Mit dem "Dinosaurier des Jahres", der aus Zinn gegossenen und 2,6 Kilogramm schweren Nachbildung einer Riesenechse, bedenkt der NABU seit 1993 solche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich sowohl durch herausragende Einzelleistungen als auch durch die Summe ihres Gesamtwerkes in Sachen Umweltschutz als besonders antiquiert erwiesen haben. Die letzten drei Preisträger waren: 2000 Lee R. Raymond, Präsident des Ölkonzerns Exxon 1999 der baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) 1998 Otto Majewski, Bundesvorsitzender der Bayernwerk AG

     
     
    30.12.2001
    10 : 14


     
    Ältere Nachricht  |   Zur Startseite  |   Zur letzten Seite  |   Aktuellere Nachricht
    News an Bekannten mailen  |   Druckansicht aufrufen
     
    Finden Sie passende Anbieter und Produkte zu diesem Thema im
    ökologischen Branchenbuch - ÖKO-Adressen.de
     

     



    Pressemitteilungen
      Veröffentlichen Sie Ihre Unternehmens-Mitteilungen regelmäßig über unser Portal!


     

    Schlagwort-Suche
     
    Geben Sie Ihr Suchwort ein, Sie bekommen dann alle relevanten News angezeigt!

     

    Datum-Suche
      Suchen Sie nach Nachrichten zu einem bestimmten Datum!


     

    RSS/XML-Feeder
      Veröffentlichen Sie die ÖKO-News auf Ihrer Homepage! Oder lesen Sie immer die neusten Nachrichten mit Ihrem Newsreader.

     

    Auszeichnungen
      "Ausgezeichnet" findet auch die Fachpresse unser Portal:




     

    ÖKO-Adressen.de
      Das ökologische Branchenbuch im Internet!

    ÖKO-Adressen.de - Umwelt - Alternativ - Branchenbuch

  • Zur Firmen-Suche


  • Eintrag-Infos anfordern

  •  

    Weiter lesen