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    Test : Honig

     

    Nicht pur Natur Lassen Sie sich nicht jeden Honig ums Maul schmieren: Zwar sind die meisten Sorten von guter Qualität. Doch in manchen haben wir Rückstände von Bienenarzneimitteln und Antibiotika gefunden. 16 Produkte waren aber ohne Beanstandungen. Die Deutschen sind Weltmeister - wenn schon nicht im Fußball, so zumindest im Honigessen. Sie verspeisen nach Auskunft des Deutschen Imkerbundes pro Kopf rund 1,4 Kilogramm Honig pro Jahr. Von diesem Honighunger stillen die deutschen Imker etwa 20 Prozent. Der Rest wird importiert, vor allem aus Mittel- und Südamerika. Honig aus China verliert zunehmend an Bedeutung - wegen häufiger Qualitätsmängel, oft durch eine zu frühe Ernte verursacht. Wir haben 21 Blütenhonige untersuchen lassen, darunter drei Bio-Produkte und einen Honig eines Imkers, der dem Deutschen Imkerbund (DIB) angeschlossen ist. Das sind die Testergebnisse Von den 21 getesteten Produkten schneiden 16 "sehr gut" ab; eins ist "mangelhaft". In vier Honigen ließen sich Rückstände des Bienenarzneimittels Coumaphos nachweisen, zwei Mal nur in Spuren. In den beiden anderen Produkten liegen die Werte zwar noch unter dem EU-Grenzwert von 0,1 Milligramm pro Kilogramm (mg/kg). Wir orientieren uns jedoch an der strengeren nationalen Rückstands-Höchstmengen-Verordnung (RHmV), die nur ein Zehntel der in der EU erlaubten Menge toleriert. Antibiotika konnte das von uns beauftragte Labor in fünf Honigen nachweisen: Der A & P Feine Auslese Blüten-Honig überschreitet den RHmV-Grenzwert für Streptomycin von 0,02 mg/kg. Das Antibiotikum Sulfathiazol, oft vorbeugend gegen die Bösartige Faulbrut eingesetzt, fand sich in vier Honigen, drei Mal waren es nur Spuren. Den Biophar Wabenecht Sommerblüten-Honig werten wir wegen seines - wenn auch geringen - Sulfathiazol-Gehaltes ab. Denn gemäß EG-Verordnung ist die Anwendung von Antibiotika bei Bienen nicht zulässig. In keinem Honig haben wir Pestizide gefunden. Sieben Hersteller werben mit einer schonenden Gewinnung des Honigs, z.B. durch den Zusatz "kalt geschleudert". Für diese Honige legt das Deutsche Lebensmittelbuch besondere Anforderungen fest, die der Tegut Wildblüten Honig nicht erfüllt. Der Hinweis "kalt geschleudert" ist ansonsten wenig aussagekräftig, da man Honig nicht heiß schleudert. Kein Imker setzte seinem Honig fremde Zucker zu. Das verbietet die Honig-Verordnung auch: Ein Honig muss völlig naturbelassen sein, ihm dürfen weder Stoffe hinzugefügt noch entzogen werden. Schäden durch Wärme oder Lagerung wies keiner der Honige auf. Anzeichen dafür sind geringe Enzymgehalte sowie hohe Hydroxymethylfurfural (HMF)-Werte. HMF ist ein ungiftiges Abbauprodukt von Kohlenhydraten, das durch Wärme gebildet wird und auch bei unsachgemäßer Lagerung entsteht. Auch für eine Gärung der Honige durch Hefen gab es keine Anzeichen. Gäriger Honig schmeckt im Extremfall nach Bier. Alle Produkte im Test erfüllen die Honig-Verordnung. Sie legt für Speisehonige Anforderungen an das Zuckerspektrum, den Gehalt an Wasser, Enzymen und HMF fest und schreibt die Deklaration vor. Fast alle getesteten Honige stammen aus Süd- und Mittelamerika, einer aus Italien und einer aus Deutschland. Sofern die geographische Herkunft angegeben war, stimmte sie mit der durch die Pollenanalyse ermittelten Herkunft überein. So reagierten die Hersteller Die Firmen Fürsten-Reform, Goldhand (Metro) sowie Kaiser's Tengelmann legten Gutachten vor, nach denen ihr Honig nicht mit Bienenarzneimitteln oder Antibiotika belastet ist. Honig wird in großen Fässern importiert, in denen die Ernten vieler Bienenvölker stecken - ebenso wie in den späteren Abfüllchargen. Diese Ernten können verschieden stark belastet sein, sodass eine Analyse unterschiedlich ausfallen kann - je nachdem, wo die Probe gezogen wird. Fürsten-Reform erklärte, der Honig werde vor dem Abfüllen homogenisiert, sodass eine Charge die gleiche Zusammensetzung habe. Selbst wenn ein Honig gründlich gerührt wird, ist es nach Auskunft des von uns beauftragten Labors jedoch möglich, dass Honig derselben Charge unterschiedliche Testergebnisse liefert. Was tun? Honig steht am besten kühl und dunkel. Das Glas sollte man gut verschließen, denn Honig nimmt leicht Fremdgerüche an. Kristallisation ist kein Mangel, sondern ein Qualitätsmerkmal. Alle naturbelassenen Honige kristallisieren mit der Zeit. Akazienhonig kann mehr als drei Jahre flüssig bleiben. Für Kinder im ersten Lebensjahr ist Honig ungeeignet. Er kann Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum enthalten, die Säuglingsbotulismus hervorrufen können. Bei älteren Kindern wird die Darmflora mit diesem Bakterium fertig. Industriell hergestellte Säuglingsnahrung mit Honig ist unbedenklich. Man erhitzt sie so stark, dass dabei die Sporen unschädlich gemacht werden. Ist Honig gesünder als Zucker? Honig besteht zu rund 80 Prozent aus Zucker, der Rest ist Wasser. Gegenüber Haushaltszucker hat er daher den Vorteil eines etwas geringeren Energiegehalts. Für die Zähne ist Honig aber noch schlechter als Zucker, weil er so klebrig ist. Der Gehalt an Mineralstoffen und Vitaminen des Honigs ist im Vergleich zum hohen Zuckeranteil bedeutungslos. So beträgt der Anteil an Mineralstoffen weniger als ein Prozent. Um den Tagesbedarf an Vitamin B1 zu decken, müsste man zehn Kilogramm Honig essen. Dem Honig werden zahlreiche Heilwirkungen nachgesagt - wissenschaftlich bewiesen ist kaum eine. Allgemein gilt Honig als schleimlösend, zudem soll er entzündungshemmende und antibiotische Eigenschaften haben. Wer bei einer Erkältung heiße Milch mit Honig trinkt, sollte diese nicht über 38 Grad erhitzen, sonst werden die Enzyme zerstört. Autor: Caroline Link



     
      URL: http://www.oekotest.de/
    14.03.2002
    23 : 36


     
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