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    Juergen Trittin: Energieeinsparung in Sportstaetten senkt Kosten und traegt zum Klimaschutz bei Kongress "Umwelt, Naturschutz und Sport im Dialog" in Koeln

     

    Kommunen und Sportvereine in Deutschland koennten die Betriebskosten fuer ihre Sportstaetten betraechtlich senken und zugleich einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten, wenn sie die Energieeinsparpotenziale besser nutzen wuerden. Darauf hat Bundesumweltminister Juergen Trittin heute in Koeln zum Auftakt des Kongresses "Umwelt, Naturschutz und Sport im Dialog" hingewiesen. "Die vom Bundesumweltministerium im Rahmen eines Forschungsvorhabens entwickelten Contracting-Projekte koennen insgesamt finanzielle Entlastungen zwischen 60 Millionen und 185 Millionen Euro erbringen. Zugleich wird mit einer Reduzierung zwischen 600 000 und 1,2 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr beim Betrieb der Sportstaetten sowie der Schaffung von bis zu 8500 Arbeitsplaetzen gerechnet. Modernisierte Stadien und hallen kommen Sportlern, Sportbegeisterten und der Umwelt gleichermassen zugute", sagte Juergen Trittin. Nach vorliegenden Untersuchungen gibt es gerade im Sportstaettenbereich erhebliche Energieeinsparpotenziale. Andererseits ist die finanzielle Situation vieler Betreiber -- Kommunen und Sportvereine -- nicht einfach, sodass notwendige Investitionsmittel haeufig fehlen. Deshalb stehen verschiedene Contractingmodelle im Mittelpunkt der Vorschlaege, bei denen Dienstleister das Risiko der energetischen Gebaeude- und Anlagenbewirtschaftung uebernehmen. Sie sind zusammen mit Informationen u.a. ueber Foerdermittel in einem Leitfaden zusammengefasst, der auf dem Kongress vorgestellt wird. Von den rund 170 000 Sportstaetten in Deutschland sind rund zwei Drittel grundsaetzlich fuer Contracting geeignet. Je nach Modell koennen dadurch mindestens 1 bis 3 Milliarden Kilowattstunden eingespart werden. Dies entspricht einer jaehrlichen Reduzierung von 8 bis 17 Prozent der durch den Betrieb von Sportstaetten verursachten Treibhausgasemissionen. "Contracting stellt eine attraktive Alternative zu Eigeninvestitionen dar und ebnet den Weg, trotz klammer Kassen in Kommunen und Vereinen die Sportstaetten mit modernen Standards auszuruesten", sagte der Minister. Bundesumweltminister Juergen Trittin nannte das Contracting als ein moegliches praktisches Beispiel fuer den angestrebten umfassenden Dialog zwischen Sportlern und Umweltschuetzern. "Deutschland ist eine sportbegeisterte Nation. Ueber 50 Millionen Menschen treiben aktiv Sport. Dafuer werden aber in erheblichem Masse natuerliche Ressourcen wie Energie, Flaeche und Landschaft beansprucht sowie Abfaelle und Verkehr produziert. Um die Belastungen zu senken, brauchen wir ein "Fair play" zwischen Umwelt und Sport", sagte Juergen Trittin. Der zweitaegige Kongress, den Bundesumweltministerium, Sporthochschule Koeln und Bundesamt fuer Naturschutz gemeinsam veranstalten, soll Moeglichkeiten und Wege fuer eine engere Zusammenarbeit von Umweltschutz und Sport aufzeigen. Die Bundesregierung hat nach Ansicht des Ministers mit der im April dieses Jahres in Kraft getretenen Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes eine neue, solide Grundlage fuer den Dialog zwischen Umweltpolitik und Sport geschaffen. Darin wird der Wille zu einem fairen Interessenausgleich zwischen dem Schutz der biologischen Vielfalt und den Erholungsbeduerfnissen der Menschen hervorgehoben. "Die klare Aussage des novellierten Gesetzes heisst: Wir wollen die Natur mit und nicht gegen die Menschen schuetzen. Nur so schaffen wir dauerhaft Akzeptanz fuer Naturschutzmassnahmen", sagte Juergen Trittin.



     
      URL: http://www.bmu.de
    10.07.2002
    12 : 08


     
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