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    Schätzungsweise die Hälfte des aus dem Russischen Fernen Osten nach Japan exportierten Holzes wird einer neuen WWF-Studie zufolge illegal geschlagen. Die Holzfäller schlagen tiefe Schneisen in die Fichten- und Kiefernwälder und in die artenreichen Mischwälder im Süden der Region und damit auch in den Lebensraum von zwei der weltweit am stärksten bedrohten Großkatzen: Hier streifen die letzten 450 Sibirischen Tiger durch die Wälder, und auch der Amur-Leopard, von dem in freier Wildbahn nur noch 40 Tiere leben, ist hier zuhause. Der WWF schätzt, dass bereits etwa 35 Prozent der Primärwälder ihre wertvollen ökologischen Eigenschaften verloren haben. Durch die Übernutzung hochwertiger Hölzer wandeln sich immer größere Flächen der ursprünglichen Wälder in nutzlose Forste um, die wesentlich weniger Arten einen Lebensraum bieten und die wirtschaftlich kaum noch nutzbar sind. "Damit in Japan Billigprodukte wie Essstäbchen oder Streichhölzer ohne Rücksicht auf ökologische und soziale Mindest-Standards hergestellt werden können, wird das Revier der russischen Tiger und Leoparden immer mehr zerstückelt", kritisiert Michael Evers, Forstreferent des WWF, die Ausmaße des illegalen Holzhandels. Auf Kosten der letzten hier lebenden Raubkatzen stünden in der russischen Forstwirtschaft Abholzungen ohne offizielle Genehmigung, Bestechungen, Dokumentenfälschungen und das Fällen eigentlich geschützter Bäume und Waldflächen auf der Tagesordnung. Außerdem würden große Mengen des geschlagenen Holzes einfach im Wald zurückgelassen, da die Transportkosten meist höher sind als der Marktpreis. "Die Holzfäller nehmen nur die hochwertigen Filetstücke der geschlagenen Bäume mit", erklärt Evers die gängige Praxis. Um Einschlag und Handel von illegalem Holz in Russland zu bekämpfen, finanziert der WWF mobile "Anti-Wilderer-Brigaden". So konnten in den letzten vier Jahren bei Inspektionen vor Ort und bei Überprüfungen von Holztransporten 10.000 Kubikmeter illegales Holz sichergestellt werden. Nach Ansicht der Umweltschützer müssen auch die Regierungen Russlands und Japans dazu beitragen, den illegalen Holzeinschlag einzudämmen. Wichtig sei ein Handelsabkommen, das garantiere, dass Japan ausschließlich russisches Holz aus legalen und nachhaltigen Quellen bezieht. Darüber hinaus müssten die Zollkontrollen verstärkt und jene Holz verarbeitenden Betriebe gefördert werden, die sich selbst zur Beschaffung von Holz aus nachhaltigen und legalen Quellen verpflichten



     
      URL: http://www.wwf.de
    25.07.2002
    10 : 45


     
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