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    Der spanischen Atlantikküste droht der zweite Schub der Ölpest. Eine Vielzahl von Ölteppichen treibt vor der galicischen Küste. Der spanische Wetterdienst warnt nun vor einer möglichen Änderung der Windrichtung in der Region. Bislang herrschte Südwind vor, der die ausgelaufenen Ölmassen aus dem havarierten und gesunkenen Großtanker "Prestige" parallel zur Küste nach Norden in die offene See trieb. Sollte der Wind wie erwartet auf West drehen, würden rund 11.000 Tonnen Schweröl frontal auf die Küste geblasen. Schlechte Nachrichten für die Helfer, die in den letzten Tagen unermüdlich an der Reinigung der Strände gearbeitet haben. Sie haben bereits 1.700 Tonnen klebrigen Ölschlick eingesammelt. Insgesamt sind 500 Kilometer Küste verseucht. Obwohl jede helfende Hand gebraucht wird, zeigen die spanischen Behörden kaum Bereitschaft, auf Hilfsangebote von Greenpeace einzugehen. So helfen die Greenpeacer, wo sie erwünscht sind. Sie fahren die Küsten ab und stellen fest, welche Küstenabschnitte verschmutzt sind. Diese Informationen werden an die offiziellen Stellen und die Bevölkerung weitergegeben. Außerdem nimmt Greenpeace Proben des Ölschlamms, um ihn zu analysieren. Eine Woche nach dem Sinken der "Prestige" haben Spanien und Frankreich endlich die ersten Konsequenzen aus dem Tankerunglück gezogen. Sie verboten unsicheren Tankschiffen die Benutzung ihrer Gewässer und verschärften die Regelungen für den Schiffsverkehr. Ab sofort werden Öltanker und Gefahrengutfrachter, die älter als 15 Jahre sind und nur eine einwandige Außenhülle haben, genauer als bisher in Augenschein genommen. Schiffe die den neuen Sicherheitscheck nicht bestehen, müssen einen Abstand von 200 Seemeilen (370 Kilometer) zur Küste halten. Greenpeace fordert, Ein-Hüllen-Tanker sofort aus dem Verkehr zu ziehen. Sie stellen schwimmende Zeitbomben dar. Jeder Weiterbetrieb erhöht die Gefahr eines erneuten Unglückfalls. Außerdem ist es notwendig, ein europäisches Konzept von Sicherheitshäfen ("safe haven") zu erarbeiten und umzusetzen. Havaristen könnten in diese Häfen geschleppt werden, um dort effizientere Hilfe zu erhalten. Zusätzlich muss eine Küstenwache eingerichtet werden, die grenzübergreifend tätig ist. Die Erfahrung aus früheren Fällen zeigt, dass nur so richtig auf die schweren Schiffsunglücke reagiert werden kann. Inzwischen wurde bekannt, dass in den nächsten Tagen mindestens zwei weitere Schrotttanker wie die "Prestige" in europäischen Gewässern unterwegs sein werden. Die 26 Jahre alte "Byzantio" und die seit 22 Jahren fahrende "Express" laufen beide unter einer so genannten Billigflagge und sind Ein-Hüllen-Schiffe. Die "Express" wird sogar dieselbe Strecke befahren wie die gesunkene "Prestige". Durch die unfallträchtige Kadetrinne in der Ostsee und an der Nordwestspitze Spaniens vorbei soll es nach Asien gehen. Die Nachrichtenagentur Reuters meldet, dass sie dabei 80.000 Tonnen Schweröl an Bord haben wird. Die "Byzantio" dagegen wird am Mittwochabend im Tallinner Hafen erwartet. Ein Gesuch der französischen an die estnische Regierung, den alten Tanker strengstens zu kontrollieren, wurde abgelehnt. Weitere Informationen zu dem Thema finden sie auf unserer ABC-Leiste unter dem Buchstaben "O" wie Öl.



     
      URL: http://www.greenpeace.de
    28.11.2002
    13 : 35


     
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