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    Ebolaseuche durch Affenfilets?

     

    Verzehr von afrikanischem „Buschfleisch“ schadet Menschen und Tieren Der WWF macht angesichts der aktuellen Ebola-Katastrophe im zentralafrikanischen Kongo-Brazzaville auf den Zusammenhang zwischen der Seuche und der Ausrottung bedrohter Tiere aufmerksam. In vielen afrikanischen Ländern stehen Gorillas, Schimpansen, Bongo-Antilopen und Elefanten auf dem Speiseplan. Mit bösen Folgen: Im November und Dezember wurden im Kongobecken Flachlandgorillas und Schimpansen gefunden, die dem Ebola-Virus zum Opfer gefallen waren. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO sind mittlerweile 59 Menschen den mit der Krankheit einhergehenden dramatischen Durchfällen und Fieberschüben erlegen. Angesteckt haben sie sich sehr wahrscheinlich durch den Konsum von Affenfleisch. „Das ist die pure Ironie, denn dem Verzehr von Gorilla- und Schimpansenfleisch wird in Afrika eigentlich gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt“, berichtet der Afrika-Experte des WWF, Martin Geiger. Die aktuelle Situation erinnert den WWF-Experten an die Ebolaseuche des Vorjahres, bei der die Ansteckung von Menschen durch Affenfleisch nachgewiesen wurde und in deren Verlauf etwa 80 Menschen starben. „Buschfleisch ist für viele Menschen in Afrika die einzige Eiweißquelle, durch die sie sich nun wieder mit einer tödlichen Seuche anstecken“, so Martin Geiger. Der Handel mit so genanntem Buschfleisch blüht in West- und Zentralafrika: Jedes Jahr werden dort mehr als eine Million Tonnen Fleisch von bedrohten Arten gehandelt. Da viele Arten bereits stark dezimiert wurden, töten Jäger mittlerweile sogar Tiere, die als heilig gelten und deren Verzehr eigentlich tabu ist, wie zum Beispiel Zebras und Flusspferde. Ursache für den blühenden Handel ist zum einen die Armut der Bevölkerung, die ihren Bedarf an tierischem Eiweiß durch Affenfleisch deckt. Buschfleisch kostet meist nur ein Viertel des Preises für andere Fleischprodukte - wie Rind, Schwein, Ziege. Zum anderen nimmt der kommerzielle Handel mit Buschfleisch zu, weil immer neue Handelswege und Märkte bei der Erschließung der Wälder durch Straßen und Holzfällercamps entstehen. Je mehr Straßen durch den zuvor undurchdringlichen Wald führen, desto einfacher ist es, die Beute aufzuspüren, zu erlegen und zu transportieren. „Früher wurden Gorillas und Schimpansen nur für den Eigenbedarf gejagt, mittlerweile werden sie von professionellen Jägern kommerziell abgeschlachtet, in die Städte gebracht und dort auf dem Markt verkauft“, schildert Geiger die Zustände in Zentralafrika. Hier ist der illegale Buschfleischhandel zur Bedrohung Nummer eins für die heimische Tierwelt geworden. Gegessen wird alles: vom Elefanten bis zur Riesenhamsterratte. Die Einführung von Jagdquoten konnte bislang nicht dazu beitragen, die Buschfleisch-Wilderei einzudämmen. „Kein professioneller Jäger hält sich an eine Quote, wenn er dadurch auf ein lukratives Geschäft verzichten muss“, so Martin Geiger.



     
      URL: http://www.wwf.de
    21.02.2003
    13 : 31


     
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