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    Wale gucken bringt Milliarden

     

    WWF Deutschland kritisiert neue Walfangpläne und benennt Alternativen Die populäre Touristenattraktion „Whale Watching“ stellt nach Ansicht des WWF eine ökonomische und ökologische Alternative zum Geschäft der Walfänger dar. Nach Aussage der Umweltorganisation lässt sich damit weltweit mehr als eine Milliarde Dollar pro Jahr erwirtschaften. Deshalb stellt der WWF seine Aktivitäten rund um die Konferenz der Internationalen Walfangkommission IWC, die vom 16. bis 19. Juni in Berlin stattfindet, unter das Motto „Stop Whaling – Start Watching“. Gleichzeitig kritisiert er Pläne einzelner Länder, den Walfang wieder aufzunehmen. Nach Japan und Norwegen wollen auch die Isländer und die Faröer Inseln zurück an die Harpunen. Island plant, unter dem Deckmantel des „Wissenschaftlichen Walfangs“ jährlich 100 Finn-, 100 Nördliche Mink- und 50 der vom Aussterben bedrohten Seiwale zu jagen. Auch Japan und Norwegen erlegen jährlich hunderte von Walen, Japan ebenfalls unter dem Vorwand der Wissenschaft. Dazu Volker Homes vom WWF: „Beim wissenschaftlichen Walfang handelt es sich um reine Augenwischerei, um die Walfangflotten weiter zu betreiben. Methoden und Ergebnisse dieser Wissenschaft sind unter Fachleuten umstritten.“ Der WWF nimmt den morgigen „Tag der biologischen Vielfalt“ zum Anlass, einmal mehr auf die akute Bedrohung des Artenreichtums auf unserem Planeten hinzuweisen. Die Wale werden morgen auch Thema im deutschen Bundestag sein. Das Parlament behandelt einen Antrag der Regierungskoalition, in dem der „Umfassende Schutz der Walbestände“ und die Einhaltung des „Verbots kommerziellen Walfangs“ gefordert werden. Der WWF unterstützt diese Initiative und fordert Fischereiministerin Renate Künast auf, sich als Gastgeberin der IWC für den Erhalt und die Durchsetzung des weltweiten Moratoriums zum Schutz der Wale einzusetzen. Dieses Moratorium, das ein Verbot des kommerziellen Walfangs beinhaltet, trat 1986 in Kraft. Deutschland ist seit 1982 Mitglied der IWC und unterstützt das Moratorium aktiv. Die Vertreter der mehr als 40 Mitgliedstaaten werden vom 16. bis 19. Juni wie jedes Jahr über Schutz und Nutzung der zum Teil hochbedrohten Meeressäuger beraten. Vor der diesjährigen Tagung zeichnet sich ab, dass das Mehrheitsverhältnis zu Gunsten der Walfangländer kippen könnte. Der WWF wird sich deshalb mit Nachdruck für den Schutz der Wale einsetzen. „Angesichts der isländischen Pläne muss es bei der diesjährigen IWC-Tagung vor allem darum gehen, den Walfang dauerhaft unter internationale Kontrolle zu bringen“, betont WWF-Experte Homes. Es gelte aber auch, andere Gefahren für die Meeressäuger auf die Tagesordnung zu bringen: „Klimawandel, Beifang von Walen bei der Fischerei oder Meeresverschmutzung können langfristig noch größeren Schaden anrichten als der Walfang.“ Zudem wird der WWF bei der IWC gezielt für Walbeobachtung als eine schonende und in vielen Fällen wünschenswerte Art der „Nutzung“ von Walen werben. Und damit auf einen anhaltenden Trend setzen: Begeisterten sich Anfang der 80er Jahre weltweit nur einige Tausend Menschen für die Walbeobachtung, gingen 1998 bereits mehr als 9 Millionen auf „Whale Watching–Touren“. Nach Schätzungen brachten solche Touristen allein der isländischen Wirtschaft zuletzt einen Umsatz von mehr als 14 Millionen Euro pro Jahr.



     
      URL: http://www.wwf.de
    22.05.2003
    13 : 46


     
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