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    Getrennte Abfallsammlung hat sich bewaehrt

     

    Trittin: Mit neuen Grenzwerten fuer Klaerschlaemme und Duengemittel die Belastung der Ackerboeden verringern Bundesumweltminister Juergen Trittin hat sich dafuer ausgesprochen, Abfaelle auch kuenftig getrennt zu sammeln. "Voraussetzung fuer die Gewinnung hochwertiger Recyclingprodukte ist die getrennte Erfassung der Wertstoffe. Die neu entstehenden Produkte werden so weitgehend frei von Schadstoffen sein", sagte Trittin heute auf einer abfallwirtschaftlichen Tagung in Witzenhausen. Die nordhessische Stadt hatte vor 20 Jahren als erste deutsche Kommune flaechendeckend die Biotonne eingefuehrt, um biologische Abfaelle getrennt zu sammeln und zu kompostieren. "Bei der Kompostierung gehoert allein den getrennt erfassten Bioabfaellen die Zukunft", so Trittin. Trittin sagte, er nehme "mit Verwunderung" davon Kenntnis, dass in letzter Zeit von Interessenvertretern darueber nachgedacht werde, die Getrenntsammlung von Abfaellen aufzugeben. "Angeblich soll die Abfallentsorgung dadurch wieder einfacher werden. Welchen Sinn soll es machen, erst alles in eine Tonne zu werfen und dann nachher aus diesem unappetitlichen Gemisch die einzelnen Wertstoffe wieder herauszuklauben?" Trittin wandte sich auch gegen Bestrebungen, in einer europaeischen Bioabfall-Richtlinie Qualitaetskriterien fuer so genannte Mischmuellkomposte vorzusehen. "Ich werde mich dafuer einsetzen, dass der hohe deutsche Standard europaweit uebernommen wird. Die Zukunft bei der Kompostierung und Vergaerung gehoert allein den getrennt erfassten Materialien", sagte Trittin. Wurden im Jahre 1985 in Deutschland nur 100.000 Tonnen Bioabfaelle kompostiert, so sind dies heute bereits 7-8 Millionen Tonnen jaehrlich. Kompost aus getrennt gesammelten Biomuell hat bis zu 90 Prozent weniger Schadstoffe als Komposte, die aus Mischmuell hergestellt werden. Demgegenueber fuehrt der Einsatz von Abfallstoffen wie Klaerschlaemmen und nicht getrennten Muellkomposten als Duengemittel zu Schadstoffanreicherungen im Boden, etwa mit Schwermetallen. Um auch in Zukunft gesunde Lebensmittel produzieren zu koennen, sind die Landwirte gehalten, bei der Duengung mehr auf den Bodenschutz zu achten. Eine umweltvertraegliche, am Vorsorgeprinzip orientierte Duengepraxis in der Landwirtschaft ist das Ziel des neuen Grenzwerte-Konzepts der Bundesregierung fuer "Gute Qualitaet und sichere Ertraege", das momentan erarbeitet wird. Kern des Konzepts ist die Festlegung neuer Grenzwerte fuer Duengemittel wie Klaerschlaemme, Bioabfall, Schweine- und Rinderguelle. Guetegesicherte Biokomposte koennen und sollen weiter als Duenger genutzt werden. "Mit dem neuen Konzept wollen wir den Einsatz von Duengemitteln so optimieren, dass Aecker und Wiesen durch eine nachhaltige Bodennutzung dauerhaft fuer die Produktion gesunder Nahrungsmittel verfuegbar bleiben. Das nutzt Bauern und Verbrauchern gleichermassen", sagte Trittin. Grundlage des Konzepts ist der Beschluss der gemeinsamen Konferenz der Agrar- und Umweltminister von Bund und Laendern vom Juni 2001. Darin wurde festgestellt, dass der Einsatz von Duengemitteln nicht zu einer Anreicherung von Schadstoffen im Boden fuehren darf. Das Konzept soll in der Oeffentlichkeit breit diskutiert werden und die Ergebnisse der Debatte in der naechsten Legislaturperiode im Abfall- und Duengemittelrecht umgesetzt werden. Das Konzept "Gute Qualitaet und sichere Ertraege -- Wie sichern wir die langfristige Nutzbarkeit unserer landwirtschaftlichen Boeden?" kann von www.bmu.de und www.verbraucherministerium.de abgeladen werden.



     
      URL: http://www.bmu.de
    10.07.2003
    11 : 53


     
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