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    Sehr schlechte Note erhalten die deutschen Behörden von Greenpeace, die die Lebensmittel in unseren Supermärkten kontrollieren sollen. Große Mengen an Obst und Gemüse, die schwer mit Pestiziden belastet sind, können ungehindert über die Ladentheke gereicht werden. Denn in Deutschland werden deutlich weniger Pestizidwirkstoffe untersucht, als es im EU-Durschnitt üblich ist. Zudem werden jährlich gerade mal acht Lebensmittelproben auf 100.000 Einwohner nach Pestiziden untersucht. Zu diesen Ergebnissen kommt die am Donnerstag in Hamburg vorgestellte Studie "Pestizide außer Kontrolle" der Greenpeace-Verbraucherorganisation "EinkaufsNetz". Untersucht und bewertet wurde die Lebensmittelüberwachung des Bundes und der 16 Bundesländer. Sorgenkinder mit der Wertung "ungenügend" sind die für die Lebensmittelüberwachung zuständigen Behörden der Länder "Bremen" und "Saarland". Die beste Note "befriedigend" erzielte Baden-Württemberg, gefolgt von Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt mit "ausreichend". Die restlichen Länder erhielten ein "mangelhaft". "Das Ergebnis ist eine Blamage für die Verbraucherpolitik in Deutschland", sagt Manfred Krautter, Chemie-Experte von Greenpeace. "Lediglich bei Bio-Waren kann der Konsument heute von rückstandsfreier Qualität ausgehen." Nur rund 100 der 800 in der EU zugelassenen Pestizide werden von den Lebensmittelüberwachungs-Behörden analysiert. Die Untersuchungen dauern meist Wochen oder Monate. "Es ist absurd, dass Ergebnisse der Untersuchungen erst vorliegen, wenn der Verbraucher belastetes Obst schon lange gekauft und gegessen hat", sagt Krautter. Als Grund für die Ineffizienz der Lebensmittelüberwachung führt das "Chemische und Veterinäruntersuchungsamt" (CVUA) die Vielzahl der Labore an. Es gibt viele kleine Landesuntersuchungsämter, die schlecht ausgestattet sind und denen kostengünstige Analysemethoden für bestimmte Pestizide fehlen. Ein weiteres Problem ist die zersplitterte Zuständigkeit für Lebensmittelüberwachung in Deutschland: 500 Lebensmittelämter, 51 Untersuchungsämter, 16 Landesministerien und 3 Bundesbehörden gibt es in Deutschland. Zwischen und innerhalb den Bundesländern ist der Informationsfluss so schlecht, dass sie sich kaum über die pestizidbelasteten Lebensmittel austauschen. "Die Überwachung muss schneller arbeiten und Überschreitungen rechtzeitig verfolgen und ahnden", fordert Krautter. Das Lebensmittel auch schneller geprüft werden können, zeigen gute private Labors: In nur vier bis sieben Tagen prüfen sie Lebensmittel auf Pestizidrückstände. Auch die Information der Verbraucher muss verbessert werden. Die Ergebnisse der Kontrolluntersuchungen werden in Deutschland zum großen Teil gegenüber den Medien und Verbrauchern unter Verschluss gehalten. Dagegen werden in England die Namen, Hersteller und Verkaufsorte beanstandeter Ware in der Regel öffentlich gemacht, so dass sie Lebensmittel und schwarze Schafe unter den Händlern meiden können. Damit dies auch in Deutschland möglich ist, fordert Greenpeace ein Verbraucherinformationsgesetz.



     
      URL: http://www.greenpeace.de
    26.09.2003
    14 : 54


     
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