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    Handel ignoriert Pestizidfunde

     

    In den Supermarktregalen aller großen Ketten liegen nach wie vor pestizidbelastetes Obst und Gemüse. Das ist das Ergebnis einer Nachuntersuchung durch das Greenpeace-EinkaufsNetz. Bereits seit dem Frühjahr hatte die Greenpeace-Verbraucherorganisation in Frischware mehrfach überhöhte Pestizidwerte gefunden. Insgesamt 54 Stichproben nahm Greenpeace aus dem ganzen Bundesgebiet von Ende August bis Mitte September. Dabei stellten sich insbesondere Paprika und Trauben erneut als besonders stark belastet heraus: 44 Prozent aller Paprikaproben waren mit Pestiziden belastet, bei Trauben sogar 93 Prozent. Bei den Trauben, aber nicht nur dort, waren Mehrfachbelastungen mit bis zu neun unterschiedlichen Giften an der Tagesordnung: in 80 Prozent der Proben fand sich mehr als ein Giftstoff. "Der Handel hat nichts dazugelernt. Es ist erschreckend, wie dieser Lebensmittelskandal einfach ignoriert wird", sagt Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Eckehard Niemann. "Solange derart belastete Waren in den Handelsregalen liegen, können die Verbraucher Handelskonzernen wie Metro nicht trauen." Obst und Gemüse der Metro-Gruppe mit den Töchtern Kaufhof, Real und Extra sind Greenpeace schon seit den ersten Untersuchungen im März dieses Jahres durch eine überdurchschnittliche Belastung mit Pestiziden aufgefallen. Nun stieß das Greenpeace-EinkaufsNetz erneut in 60 Prozent der Metro-Proben auf Pestizide. Gleich vier Mehrfach-Überschreitungen der gesetzlichen Grenzwerte entdeckte Greenpeace in einer Probe von Tafeltrauben bei Kaufhof. "Die angebliche Metro-Qualität finden die Kunden vor allem in Werbesprüchen, aber nicht im Obst und Gemüse des Konzerns", erklärt Niemann. Greenpeace fordert vom Handel und der Lebensmittelüberwachung der Bundesländer eine konsequente Kontrolle der Lebensmittel. Verstöße gegen Grenzwerte müssen künftig empfindlich bestraft werden. Seit März dieses Jahres hat Greenpeace wiederholt Obst und Gemüse auf Pestizide untersucht. Bei Erdbeeren, Paprika, Trauben lagen die Werte besonders häufig über den gesetzlichen Grenzwerten. Damit auch Verbraucher reagieren können, müssen die Untersuchungsergebnisse mit Firmennamen und Herkunft der Ware offengelegt werden. Das Greenpeace-EinkaufsNetz geht da mit gutem Beispiel voran.



     
      URL: http://www.greenpeace.de
    07.10.2003
    10 : 43


     
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