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Eine Entwicklung, die sich verstärkt abzeichnet, ist eine zunehmende Erzeugungsleistung in dezentralen Netzen mittels dezentraler Erzeugungsanlagen, insbesondere der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).
Der Nutzen für die Umwelt ist aufgrund der CO2- und Primärenergieeinsparung unumstritten. Aufgrund der Liberalisierung des Strommarktes können derzeit jedoch KWK-Anlagen nur durch Förderung (KWK-Gesetz) mit Marktpreisen konkurrieren. Durch eine Vernetzung der Anlagen (Virtuelles Kraftwerk) sowie durch ein übergeordnetes Optimierungssystem können dezentrale Erzeuger in ihrer Wirtschaftlichkeit erheblich verbessert werden. Zur Zeit werden diese Anlagen primär lokal wärmegeführt und das Optimierungspotential, das thermische Speicher bieten, wird nicht voll ausgeschöpft. Das übergeordnete Optimierungssystem läßt sich nur mit einer darauf abgestimmten modernen Leittechnik realisieren.
Im Rahmen einer Veranstaltung "Virtuelle Kraftwerke – Technische Voraussetzungen und Chancen" am 30. März 2004 bei den Stadtwerken in Unna werden Interessenten die verschiedenen spezifischen Sichtweisen bezüglich des Einsatzzieles und der Leistungsfähigkeit von "Virtuellen Kraftwerken" vorgestellt. Neben der Darlegung der Ausgangssituation in den liberalisierten Energiemärkten werden dabei insbesondere auch die Randbedingungen und Einflussgrößen aus der Perspektive der Erzeugungsunternehmen, der Verteilungsnetzbetreiber und der Energiehändler und Bilanzkreisverantwortlichen erläutert. Ein weiterer Schwerpunkt in der Darstellung liegt in der Beschreibung der leittechnischen Anforderungen, die sich für KWK-Anlagen aus dem Betrieb im Rahmen eines "Virtuellen Kraftwerkes" ergeben.
Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter von Stadtwerken, deren Aufgabenschwerpunkte im Bereich der Einsatzplanung von dezentralen Eigenerzeugungsanlagen oder im Bereich der Ausbauplanung liegen. Darüber hinaus wendet sich diese Veranstaltung an das strategische Management.
Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Haus der Technik e. V. unter Tel. 0201/1803-249 (Herr Hömberg), Fax: 0201/1803-263, mailto:b.hoemberg@hdt-essen.de bzw. im Internet: http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1113224
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