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PV-Branche auf Expansionskurs
Sonne Wind & Wärme
Die SolarWorld AG reagiert auf die wachsende Nachfrage nach Photovoltaik mit einem beschleunigten Ausbau der Produktionskapazitäten. Das war die Botschaft, die Firmengründer und Vorstandssprecher Frank Asbeck und der Finanzvorstand Philipp Koecke in Freiberg unters Volk brachte.
Die SolarWorld Tochter Deutsche Solar AG will die Waferproduktion schrittweise von zurzeit 120 auf 240 MWp in Jahre 2007 erhöhen, die Solarzellenproduktion der Deutschen Cell GmbH am Standort Freiberg will Asbeck im gleichen Zeitraum auf 120 MWp vervierfachen.
Die Modulproduktion wird ebenfalls erheblich ausgeweitet: Die Solarfactory in Freiberg und Gällivare PhotoVocaics (GPV) in Schweden sollen im Jahre 2007 mit einer Leistung von zusammen 120 MWp produzieren. Vielleicht auch nur 90 MWp, wie Asbeck erläutert: "Eventuell Bauen wir eine 30 MWp davon in einer neuen Fabrik in den USA. Wir müssen mal sehen, wie sich der Markt dort entwickelt." An Selbstbewusstsein mangelt es ihm bekanntlich nicht: "In 2007 wollen wir die Nummer 1 auf dem Weltmarkt sein. Na ja - sagen wir 1b. Denn 1a wird wohl Sharp."
Das gesamte Investment wird nach Asbecks Angaben 165 Mill. € betragen. Ein Drittel davon will Asbeck über Zuschüsse und Zulagen von Bund und Ländern hereinbekommen, 70 Mill. € sollen Großbanken finanzieren und 40 Mill. € will der Konzern aus dem Cashflow (Zahlungsmittelüberschuss aus dem operativen Geschäft, d. Red.) sowie einem so genannten Solarbond entnehmen.
Diese Unternehmensanleihe, die sich zurzeit in der Platzierung befindet, verzinst der Konzern mit jährlich 7%. Mit der bisherigen Zeichnung der Anleihe sei man "hochzufrieden", betont Asbeck, aber: "Es ist noch was da. Greifen Sie zu."
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