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    Mittelmeer-Tunfisch bald zugrunde gefischt

     

    Internationale Kommission für den Schutz des Atlantischen Tunfischs (ICCAT) hat versagt New Orleans/Bremen23.11.2004: Die Internationale Kommission zum Schutz des Atlantischen Tunfischs (ICCAT) hat auf ihrer am Sonntag in New Orleans zu Ende gehenden 14. Sondersitzung nach Ansicht der global tätigen Umweltschutzorganisation WWF in Sachen Tunfisch auf der ganzen Linie versagt: Obwohl sich im Schulterschluss mit dem WWF auch Teile der Tunfischindustrie und die ICCAT- Mitgliedsländer USA und Kanada sowie verschiedene Fischereivereinigungen für konkrete Schutzmaßnahmen wie Echtzeit- Monitoring und Beobachterprogramme stark gemacht hatten, konnte ICCAT sich auf keinen dieser Schritte verständigen. Trotz der von WWF in zwei umfassenden Studien dargelegten, brennenden Probleme bezüglich illegaler, unregulierter und nicht erfasster Tunfisch-Fischerei fand lediglich die Forderung, künftig keinerlei Abweichung von einem Mindestgewicht von 10 kg zu dulden, die erforderliche Mehrheit im Gremium. „ Es ist wie in einem Albtraum“, kommentiert Stefanie Schmidt, WWF-Referentin für Meeresfischerei das Ergebnis. „Jeder sieht die Springflut näher kommen, aber alle versuchen, sie mit einer Sandburg abzuwehren. Der Tunfisch im Mittelmeer ist zur kommerziellen Überfischung verurteilt, wenn nicht endlich Maßnahmen, wie Echtzeit -Monitoring und An-Bord- Beobachterprogramme verabschiedet und umgesetzt werden.“ WWF fordert zudem seit Jahren eine Verlängerung der fangfreien Zeit um zwei Wochen im Sommer, der Hauptlaichzeit für Tunfisch. Weiterhin fordern die Umweltschützer die Europäische Union auf, so genannte Tunfischfarmen, für die ehemals wild lebende Tunfische gefangen und gemästet werden, nicht länger zu subventionieren. Schließlich ist ein Mindestgewicht von 10 kg nach Ansicht des WWF nicht genug, da Tunfisch erst mit 25-30 Kilogramm Körpergewicht die Geschlechtsreife erreicht und somit den Bestand erhalten kann. Als kleiner Lichtblick, unterstützt von der europäischen Union, ist jedoch die Verabschiedung einer Empfehlung zum Schutze der Haie zu bewerten. „Zu guter letzt hat ICCAT endlich als erstes regionales Fischereigremium die ersten Schritte zu einem Internationalen Management einer der ökologisch sensibelsten Fischarten unternommen. „Wir freuen uns über diese ersten Maßnahmen, um ein regionales Verbot, Haie wegen ihrer Rückenflosse zu fangen, durchzusetzen.“ Diese Art der Fischerei und Fangverwertung wird als besonders verschwenderisch angesehen, da nur etwa 2-5 Prozent der Tiere genutzt werden, während der Rest der Tiere wieder ins Meer geworfen wird. „Rochen, Haie und Chimären sind wegen ihres langsamen Wachstums und ihrer späten und geringen Reproduktionsrate besonders empfindlich für Überfischung und entsprechende Managementmaßnahmen deswegen längst überfällig“, so die Fischereireferentin des WWF.



     
      URL: http://www.wwf.de
    23.11.2004
    14 : 10


     
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