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    Umweltaktien-Wochenrückblick: Wochenrückblick: SolarWorld AG will über 150 Millionen Euro investieren - Plambeck-Aktie verlässt Pennystockbereich - Nordex AG: Investoren wollen 52 Prozent Die Aktienindizes in Deutschland, Japan und den USA haben in der vergangenen Woche leicht nachgegeben. Der Rückgang lag jeweils unter einem halben Prozent, mit Ausnahme des DAX - dieser verlor zwei Prozent. Der Ölpreis ist wieder gestiegen: Die Sorte "Light Sweet Crude" verteuerte sich in New York um sechs Prozent, an der Londoner Ölbörse IPE wurde "Brent" vier Prozent höher notiert. Der Referenzpreis für CO2-Zertifikate an der Leipziger Energiebörse EEX fiel um dreizehn Prozent auf 6,75 Euro je Tonne. Für einen Euro waren zum Wochenschluss 1,3112 US-Dollar zu zahlen, fast ein halbes Prozent mehr als Ende der Vorwoche. Nach Angaben des US-amerikanischen Handelsministeriums ist das Defizit in der Handelsbilanz für den Monat November auf ein neues Rekordhoch von über 60 Milliarden Dollar geklettert. Während die Exporte sanken, sind die Importe gestiegen, hier vor allem die Ölimporte. Für die erneuerbaren Energien in Deutschland zeichnet sich ein weiteres gutes Jahr ab. Nach Schätzungen des Fachverbands Biogas e.V. wird die Zahl der Biogasanlagen in diesem Jahr von derzeit 2100 auf etwa 4000 Anlagen steigen. In der Photovoltaik hat Deutschland nach Auffassung der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) einen Weltspitzenplatz erreicht, und damit beste Voraussetzungen zur Erschließung von Exportmärkten. Die UVS verwies auf "riesige ungenutzte ökonomische Potenziale" in der solaren Wärmeerzeugung, zu deren Hebung jedoch eine verbesserte Gesetzeslage nötig sei. Die Sunways AG, Herstellerin von Solarzellen und Photovoltaik-Systemen aus Konstanz, teilte mit, dass Aufsichtsrat Franz Heim sein Mandat zum 31. Januar 2005 niedergelegt hat. Franz Heim wolle der Sunways AG als wesentlicher Aktionär verbunden bleiben, hieß es. Die Sunways-Aktie gab zwei Prozent auf 7,59 Euro nach. Die SolarWorld AG will in den Jahren 2005 und 2006 mehr als 150 Millionen Euro in den Ausbau der Produktionskapazitäten für Solarzellen und Module investieren. Eine Kapitalerhöhung sei dazu nicht notwendig. Das geht aus Äußerungen des Vorstandsvorsitzenden Frank Asbeck in der Presse hervor. Analysten von Merck Finck & Co senkten daraufhin ihre Gewinnprognose für den Solarkonzern. Sie begründeten dies damit, dass die Aufwendungen für die geplanten Investitionen um 40 Millionen Euro höher liegen würden als zuvor geplant. Zugleich behielten die Analysten ihre Kaufempfehlung für die Solarworld-Aktie bei. Deren Kurs ging in der vergangenen Woche um fünf Prozent auf 74,60 Euro zurück. S.A.G. Solarstrom AG, Projektierer und Betreiber von Sonnenstrom-Kraftwerken, gab eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr ab: Der Umsatz soll auf cirka 40 Millionen Euro verdoppelt werden. Man verfüge bereits über Aufträge im Volumen von rund 20 Millionen Euro; die Solarmodule für den geplanten Jahresumsatz habe man sich bereits gesichert, hieß es. S.A.G. gaben ein Prozent auf 6,35 Euro nach. Evergreen Solar Inc. aus Marlboro (USA) plant ein Gemeinschaftsunternehmen mit der ostdeutschen Q-Cells AG. In Thalheim (Sachsen-Anhalt) soll das von Evergreen entwickelte Bandzugverfahren erstmals im großindustriellen Maßstab umgesetzt werden. Damit können nach Unternehmensangaben Solarzellen mit relativ wenig Verbrauch an Energie und Silizium hergestellt werden. Der Aufbau der Produktionsstätten für Wafer, Zellen und Module soll noch in der ersten Jahreshälfte 2005 beginnen und binnen zwölf Monaten abgeschlossen sein. Geplant ist zunächst eine Kapazität von jährlich 30 Megawatt. Dafür sollen cirka 75 Millionen Dollar investiert werden. Evergreen werde 75,1 Prozent an dem Joint Venture halten, Q-Cells den Rest. Es seien 350 bis 400 neue Arbeitsplätze geplant; davon ausgehend versuche man Fördermittel zu erhalten. Die verbleibenden Kosten wollen die beiden Unternehmen im Verhältnis ihrer Anteile selbst tragen. Evergreen gab ferner vorläufige Ergebnisse des vierten Geschäftsquartals bekannt: Der Umsatz werde voraussichtlich neun Millionen Dollar erreichen. In einer weiteren Mitteilung teilte Evergreen Pläne zu einer Kapitalerhöhung mit. Demnach will das Unternehmen neue Aktien im Volumen von 60 Millionen Dollar ausgegeben. Der Evergreen-Kurs überstieg am Freitag in New York kurzzeitig die fünf Dollar-Marke. Insgesamt verteuerte sich die Aktie im Wochenverlauf um 14 Prozent auf 4,83 Dollar. Q-Cells ist nicht börsennotiert. Nach Informationen des Handelsblatts planen mehrere Solarunternehmen derzeit Börsengänge für Anfang März. Die Zeitung nannte die Hamburger Conergy AG und die Erfurter PV Crystalox Solar AG. Agenturberichten zufolge hat PV Crystalox dies jedoch dementiert. Der Kurs der Plambeck Neue Energien AG hat nach langer Zeit den Pennystockbereich wieder verlassen. Die Aktie stieg am Mittwoch bis auf 1,19 Euro. Am Freitag notierte das Papier noch einmal kurz bei 0,98 Euro, um mit einem Wochengewinn von 14 Prozent bei 1,05 Euro zu schließen. Der Windparkprojektierer aus Cuxhaven hatte die Errichtung von Windparks mit einer Nennleistung von insgesamt 73,6 Megawatt im abgelaufenen Jahr gemeldet. Im Vorjahr waren es den Angaben zufolge 59,3 Megawatt gewesen. Die eigene Prognose sei damit erfüllt worden, allerdings werde sich dies aufgrund der Sondereinflüsse des vergangenen Jahres in der Jahresbilanz nur begrenzt widerspiegeln, sagte Vorstandsvorsitzender Wolfgang von Geldern. Alle im Jahr 2004 errichteten Windparks seien an Investoren verkauft worden. Im Jahr 2005 plane das Unternehmen, Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von cirka 120 Megawatt zu errichten, hieß es weiter. Der Windturbinen-Hersteller Nordex AG lädt seine Aktionäre zur Hauptversammlung am 21. und 22. Februar 2005. Aus den veröffentlichten Dokumenten geht hervor, dass der Fortbestand der Gesellschaft von der erfolgreichen Umsetzung des zu beschließenden Refinanzierungs- und Sanierungskonzepts abhängig ist. In einem "Brief an die Aktionäre" erläuterte der Nordex-Vorstand die Situation. Zwei institutionelle Investoren hätten sich verpflichtet, aus der geplanten Kapitalerhöhung bis zu 30 Millionen neue Aktien zu zeichnen. Diese Verpflichtung stehe jedoch unter verschiedenen aufschiebenden Bedingungen, darunter dass diese Investoren nach der Kapitalerhöhung mindestens 52 Prozent der Aktien halten und dass die Banken nicht aus den Vereinbarungen aussteigen. Die Zeichnung der für die Investoren-Mehrheit notwendigen 30 Millionen Aktien gelinge nur, wenn ausreichend viele Altaktionäre ihr Bezugsrecht nicht ausüben würden. Würden aber nicht mindestens 30 Millionen Aktien gezeichnet, so der Vorstand, könne die zwingend erforderliche Kapitalerhöhung nicht durchgeführt werden; außerdem stünden die benötigten Erhöhungen der Bar- und Avallinien nicht zur Verfügung - das Scheitern der Kapitalerhöhung würde somit wahrscheinlich zur Insolvenz führen. Aufgrund der derzeitigen Lage seien nur wenige potenzielle Investoren bereit gewesen, das dringend benötigte Risikokapital zur Verfügung zu stellen. Es sei nicht gelungen, eine bessere Lösung zu finden. Zeit für weitere Verhandlungen gebe es nicht mehr, weil damit der Bestand des Unternehmens riskiert werde, so der Vorstand abschließend. Der Geschäftsbericht weist für das am 30. September 2004 beendete Geschäftsjahr Umsatzerlöse von 222 Millionen Euro (Vorjahr: 196 Millionen) aus, davon 116 (107) Millionen in Deutschland. Der Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT-Verlust) belief sich auf minus 28 (minus 172) Millionen Euro, davon 2,5 Millionen Euro Sonderbelastungen. Der Konzernjahresfehlbetrag betrug minus 33 (minus 154) Millionen Euro, der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit war mit 0,8 Millionen Euro wieder positiv. Mit Beginn 2005 wurde das Geschäftsjahr auf das Kalenderjahr umgestellt; für das laufende Jahr hat Nordex seine Umsatzprognose auf 275 Millionen von zuvor 300 Millionen Euro gesenkt; der Verlust vor Zinsen, Steuern und Transaktionskosten soll bei zwei Millionen Euro liegen. Die Nordex-Aktie gab vier Cent auf 0,62 Euro nach. Wie die unit energy europe AG erst jetzt mitteilte, haben die Aufsichtsratmitglieder bereits im Dezember 2004 komplett ihre Mandate niedergelegt. Nach den Worten des Vorstands sei die "jüngste Entwicklung im Zusammenhang mit unserem Wasserkraftwerk Ancinale in Italien" Auslöser dieser Entscheidung gewesen. Hierzu hatte das Unternehmen zuletzt mitgeteilt, dass eine Berufungsverhandlung, betreffend einen Pfändungsvertrag, "endgültig" zugunsten von unit energy entschieden worden sei. Am 3. Januar habe nun ein neuer Aufsichtsrat seine Arbeit aufgenommen, bestehend aus dem Unternehmensberater Heinz Meyer, dem Marketing-Spezialisten Peter Haack und dem Wasserkraft-Experten Heinz Schwarzenbohler. Unit energy sanken in Frankfurt um 1,5 Cent auf 0,165 Euro. Der Kölner Recycling-Konzern Interseroh AG gab eine Kooperationsvereinbarung mit der britischen Valient Recycling Ltd bekannt. Man wolle bei der Entwicklung von Rücknahmesystemen für Elektronikschrott zusammenarbeiten und den Handel mit Sekundärrohstoffen auf nationalen und internationalen Märkten miteinander verzahnen, hieß es. Interseroh kletterten um zwölf Prozent auf 21,30 Euro. Der Spezialmaschinenbauer Aixtron AG, Aachen, meldete den Verkauf einer Produktionsanlage für die Massenproduktion von ultrahellen Leuchtdioden (LEDs) nach Taiwan. Aixtron legten sieben Prozent auf 3,73 Euro zu. Die Kapitalerhöhung der Bremer Woll-Kämmerei AG wurde in das Handelsregister eingetragen. Damit habe sich das Grundkapital um rund 22 Millionen auf rund 26 Millionen Euro erhöht. Anfechtungsklagen seien nicht anhängig, teilte das Unternehmen mit. Der Kurs stieg um 33 Prozent auf 1,40 Euro. Die britische Einzelhandelskette The Body Shop International Plc berichtete über ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft. Bei der Gewinnentwicklung liege man leicht über den eigenen Planungen, hieß es. Die Aktie kletterte in London um neun Prozent auf 165 Pence. Aixtron AG (ISIN DE0005066203 / WKN 506620) Body Shop International plc (ISIN GB0001083137 / WKN 870803) Bremer Woll-Kämmerei AG (ISIN DE000A0BVXQ0 / WKN A0BVXQ) Evergreen Solar Inc. (ISIN US30033R1086 / WKN 578949) Interseroh AG (ISIN DE0006209901 / WKN 620990) Nordex AG (ISIN DE0005873574 / WKN 587357) Plambeck Neue Energien AG (ISIN DE0006910326 / WKN 691032) S.A.G. Solarstrom AG (ISIN DE0007021008 / WKN 702100) SolarWorld AG (ISIN DE0005108401 / WKN 510840) Sunways AG (ISIN DE0007332207 / WKN 733220) unit energy europe AG (ISIN DE0007760100 / WKN 776010) -------------------------------------------------------------------------------- Der Text spiegelt die Meinung des Autors/der Redaktion des ECOreporter und nicht unbedingt die der UmweltBank AG, Nürnberg, wider. Beratung Fragen zu Umweltaktien und -fonds beantwortet Ihnen das Team der UmweltBank unter der Tel.-Nummer 0911 / 53 08 - 145 oder unter dieser Info-Anforderung. 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      URL: http://www.umweltbank.de
    25.01.2005
    11 : 30


     
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