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Vögel machen’ s dem Mais schwer/Lücken begrünen
Ein hoher Wildkrautdruck sowie Krähen- und Dohlenschwärme machten den Maisanbau im vergangenen Jahr für viele Bio-Betriebe ungewohnt arbeitsintensiv.
Während es bei der Wildkrautregulierung im Bio-Mais selbst in einem schwierigen Jahr durchaus erfolgreiche Betriebe gab, standen die Landwirte Krähen, Dohlen, Fasanen und Tauben fast hilflos gegenüber. Zwei Drittel der besuchten Landwirte klagten über große Schäden, die in Einzelfällen ein zweimaliges Nachsäen erforderten. Die Wirkung von Vogelscheuchen, Flugdrachen, Aufhängen toter Krähen schien eher zufällig zu sein. Besonders gefährdet sind Spätsaaten, die offensichtlich die Vögel scharenweise anlocken.
Selbst bei Nachsaat bieten die von Vögeln ausgedünnten Flächen den Wildkräutern beste Möglichkeit zur Anreicherung des Samenpotentials in den Böden. Leider nur wenige Landwirte nutzen die sehr effektive Begrünung durch Untersaaten mit Deutschem Weidelgras (z. B. Sorte ÇLimesí). Langjährige Praxiserfahrungen auf einem schweren Boden zeigten, dass das spät, bei einer Maishöhe von 40 bis 50 cm, eventuell beim letzten Hackeinsatz, ausgestreute Gras bei geringer Saatstärke von 5 bis 8 kg/ha freie Teilflächen rasch begrünte. Dort wo der Mais ohne Lücken stand, wurde die Untersaat ausreichend beschattet, und der Graswuchs blieb ohne Bedeutung.
Die Ergebnisse und Empfehlungen stammen aus einer Praxiserhebung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Den ausführlichen Artikel finden Sie in der neuesten Ausgabe des bioland Fachmagazins.
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Das bioland Fachmagazin für ökologischen Landbau erscheint monatlich.
Weitere Informationen: Bioland Verlag, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz,
Tel.: 06131/14086-93, -94, -95, -96; E-Mail: redaktion@bioland.de, www.bioland-verlag.de
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