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Jahrestagung des Öko-Instituts am 3. Juni 2005 in Freiburg
Kyoto-Protokoll, Atomausstieg, Windkraft-Boom: Und nun wird alles gut? Weit gefehlt. Auch im Jahr 2005 sind die Auswirkungen des globalen Klimawandels unverändert in vielen Regionen der Welt zu spüren. Und auch Deutschland, einst selbst ernannter Vorreiter in Sachen Umweltschutz, muss seine Klima-Hausaufgaben noch machen.
Was muss geschehen, damit wir uns auf den richtigen Weg in eine nachhaltige Energiezukunft machen? Und wie steht es hierbei um die Zukunft der Atomkraft? Führen neu diskutierte Reaktorkonzepte, die Anforderungen des Klimaschutzes sowie der steigende Erdölpreis zu einem Comeback der vermeintlich „sauberen Atomenergie“?
Diese Fragen möchte das Öko-Institut e.V. diskutieren und lädt deshalb zur Jahrestagung „Energiepolitik der Zukunft - und das nukleare Erbe“ nach Freiburg ein. Sie findet statt am
Freitag, 3. Juni 2005,
im Solar Info Center (SIC),
Emmy-Noether-Straße 2,
79110 Freiburg
Das komplette Programm und weitere Informationen: http://www.oeko.de/jahrestagung.htm
Die ReferentInnen gehen vom Globalen aus und lenken den Blick dann auf das Regionale. Und schauen sich an, welche Rolle die Kommunen und lokalen Akteure für eine nachhaltige Energiezukunft spielen. Am Beispiel der Stadt Freiburg will die Tagung zeigen, welche Möglichkeiten eine Kommune hat, energiepolitische Visionen konkret umzusetzen.
Exkursionen zu drei Orten in der „Öko-Hauptstadt“ runden das fachliche Programm ab. Die Tagung klingt mit einem Empfang im zukünftigen Solarbüro des Öko-Institutes, dem so genannten Sonnenschiff aus. Das Gebäude verwirklicht ökologische Standards, für die sich die WissenschaftlerInnen seit Jahren einsetzen. Finanziert wurde der Bau durch Spenden und Darlehen der Mitglieder des Öko-Instituts. Einzug ist voraussichtlich im Juli 2005.
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