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Bioland begrüßt den von der EU verhängten Importstopp für Gen-Futtermittel aus den USA. Lieferungen sollen nach Angaben der EU-Kommission, nur noch in die EU gelassen werden, wenn sie nachweislich frei von Genmais Bt10 sind.
Nach Auffassung von Bioland zeigt die EU mit dieser Entscheidung, dass sie nicht gewillt ist, eine schleichende Verunreinigung von Futter- und Lebensmitteln mit gentechnisch veränderten Organismen zuzulassen. Damit sieht Thomas Dosch, Vorsitzender von Bioland Deutschland, die Linie von Bundesministerin Renate Künast bestätigt. Nur durch konsequente gesetzliche Regelungen könne sicher gestellt werden, dass die gentechnikfreie Lebensmittelerzeugung vor den Konstrukten der internationalen Saatgutindustrie geschützt wird. Den Bundesrat forderte der größte Anbauverband ökologisch wirtschaftender Betriebe in Deutschland auf, dem Gentechnikgesetz der Bundesregierung mit seinen Regelungen zu Haftung und Transparenz uneingeschränkt zuzustimmen.
Bioland-Chef Thomas Dosch rief dazu auf, Maßnahmen zu ergreifen, die sicher stellen, dass ein in Europa erstmals außer Kontrolle geratener gentechnisch veränderter Organismus wieder vom Markt verschwindet. Laut EU-Kommission sind alleine im Jahr 2004 ca. 270.000 Tonnen Mais-Korngluten aus den USA nach Deutschland importiert worden - insgesamt über 3,3 Mio. Tonnen in die EU.
Ressort Öffentlichkeitsarbeit, Ralf Alsfeld
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