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Warnemünde (iwr-pressedienst) - Mehrere Hochschulen, maritime Institutionen und Technologiefirmen arbeiten gemeinsam an der Erforschung der westlichen Ostsee. Laut Schiffahrtsinstitut Warnemünde e.V. (An-Institut der Hochschule Wismar) wird das Gebiet im Dreiländereck Deutschland, Schweden und Dänemark in einem über vier Millionen Euro geförderten Programm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und des Landes Mecklenburg-Vorpommerns umfassend untersucht. Das Gesamtziel dieser Grundlagenforschung ist eine nachhaltige, sanfte Etablierung von Offshore-Technik in diesem Bereich. Es soll eine maximale Verträglichkeit von Mensch, Technik und Natur bei einer zukünftigen Ausbeute der Ressourcen in diesem Teil der bisher wenig erforschten Ostsee erreicht werden.
Projektleiter Prof. Dr. Reinhard Müller teilte mit, dass zu diesem Zweck eine Forschungsplattform unter Beteiligung regionaler Firmen errichtet wird. Die Plattform unter dem Namen FINO II soll bei minimalen baulichen Aufwendungen in einer wirtschaftlich günstigen Monopile-Konstruktion erstellt werden. Damit wird im Vergleich zur FINO I –Plattform in der Nordsee eine wesentliche Kostenreduzierung erreicht werden. Die Plattform wird den Forschern dazu dienen, die ehrgeizig gesteckten Ziele interdisziplinär kurzfristig zu lösen und interessierten Firmen, Behörden und Institutionen zur Verfügung zu stellen.
Warnemünde, den 25. April 2005
Herausgeber:
Schiffahrtsinstitut Warnemünde e.V.
An der Hochschule Wismar
Richard-Wagner-Str. 31
18119 Warnemünde
Fon: +49 (0) 381 / 498 58 30
Fax: +49 (0) 381 / 498 58 30
E-Mail: mailto:r.mueller@sf.hs-wismar.de
Internet: http://www.schiffahrtsinstitut.de
Original-Pressemitteilung vom 25.04.2005
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