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(djd/nl). Im Zeichen des genialen Gelehrten Carl Friedrich Gauß (1777-1855)
steht das Jahr 2005 in der niedersächsischen Universitätsstadt Göttingen.
Gauß, dessen Todestag sich am 23. Februar zum 150. Mal jährte, lebte und
wirkte 50 Jahre hier. Seine Forschungen in der Mathematik, Astronomie,
Physik, Geodäsie und Geophysik gelten als bahnbrechend. Die Ergebnisse
finden noch heute praktische Anwendung in der Wissenschaft, z.B. bei der
Berechnung der Umlaufbahn von Himmelskörpern. Selbst Albert Einsteins
Relativitätstheorie gründet sich auf Gaußsche Erkenntnisse. Zu Ehren des
Gelehrten veranstalten die Georg-August-Universität, die Stadt Göttingen und
die Gauß-Gesellschaft Göttingen das ganze Jahr über Ausstellungen, Vorträge,
Führungen und Aktionen. Unter dem Motto "Gauss - Genial - Göttingen" sind
unter anderem ein bundesweites Treffen von Gauß-Schülern, ein "Festival der
Sterne" und ein Vermessungsfest geplant. An die Forschungsarbeit des
"Fürsten der Wissenschaft" erinnern auch die Ausstellungen "Wie der Blitz
einschlägt, hat sich das Räthsel gelöst" und "Mathematik zum Anfassen".
Spezielle Wochenendarrangements locken wissensdurstige und neugierige Gäste
in die mehr als 1000 Jahre alte Stadt. Die Pauschalen kosten 77 Euro pro
Person. Infos und Buchungen: www.gaussjahr.de
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