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Die Washingtoner "Forschungsgesellschaft für Innere Sicherheit" hat errechnet, dass die Regierungen im Jahre 2005 über 191 Milliarden Dollar für den Kampf gegen den Terrorismus ausgeben.
In den nächsten 10 Jahren werde sich diese Zahl noch verdreifachen. 44 Prozent aller Ausgaben - das sind für 2005 allein 84 Milliarden Dollar - entfallen auf die USA. Im Wesentlichen wird das Geld für militärische und polizeiliche Maßnahmen ausgegeben. Ob damit der Terrorismus überwunden wird, darf bezweifelt werden. Wahrscheinlich ist, dass mit dieser Strategie neue Terror-Akte gefördert werden. Aber dann können die Anti-Terror-Politiker noch mehr Milliarden für den "Kampf gegen den Terror" fordern. Geld regiert die Welt und die Vernunft und Gerechtigkeit bleiben auf der Strecke.
Die Bekämpfung von Hunger, Krankheiten und Analphabetismus wäre die effizientere Terror-Bekämpfung. Die Zahlen zeigen, dass es bei der Überwindung der Armut nicht wirklich am Geld fehlt, sondern in erster Linie am guten Willen der Regierung. Anders ausgedrückt: Hunger und Verhungern ist politisch gewollt.
Man muss blind sein, wenn man die tiefe Kluft zwischen propagierter Armutsbekämpfung und tatsächlicher Armutsbekämpfung nicht sieht. Hunger und Verhungern ist der Skandal unserer Zeit und die Ursache für Terrorismus. Welthungerhilfe ist wichtiger als Weltwaffenhilfe. Nur ein Bewusstseinswandel von unten oder eine Revolution gegen die angeblichen Terrorbekämpfer wird uns die Rettung bringen.
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