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In Osteuropa ist Arbeit billig und Landwirtschaft ein Beschäftigungsfaktor. Noch. Die Regierungen haben erkannt, dass Ökolandbau für strukturschwache Gebiete eine Lösung sein kann und fördern ihn kräftig. Welche Chance hat der Ökolandbau dort? Und was bedeutet das Wachstum für den Bio-Markt in Mitteleuropa? Wie sollen Bauern, Händler und Verarbeiter reagieren?
Antworten darauf geben Prof. Ulrich Hamm, der die Osterweiterung als Herausforderung für deutsche Ökolandwirte sieht, und Bernhard Jansen, Projektberater in Osteuropa, der die Chancen hervorhebt. Wie es konkret, praktisch und kulturell vor sich geht, wenn der Bio-Gedanke durch Einzelinitiativen nach Osten getragen wird, davon schreibt Marcus Sperlich in einem Essay über die Einrichtung eines Demeter-Betriebes in Juchowo, Polen.
Wie sich die Ökobranche in den neuen Bundesländern nach der Wende von null an entwickelt hat, könnte ein Vorbild dafür sein, dass von der Ökologisierung der Landwirtschaft alle Beteiligten profitieren. Dieser Ansicht sind Wissenschaftler der TU Berlin. Welche Hürden dabei im Alltag zu überwinden waren bzw. noch sind, ist im Portrait eines Landwirtepaares zu lesen, Hof Pulsitz war ein Neustart nach der Wende mit Landwirtschaft.
Diesen und weiteren Themen widmet sich die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Lebendige Erde". Lebendige Erde bietet außerdem regelmäßig sechs Seiten zum Hausgarten mit Arbeitskalender, in der Rubrik Kunst das neue Buch von Andy Goldsworthy, Tipps zu den biologisch-dynamischen Präparaten sowie Aktuelles aus dem Demeter-Verband, Veranstaltungen, Buchvorstellungen und Erläuterungen zum Sternenhimmel. Seit einigen Ausgaben führt zudem eine Serie in die Grundlage des biologisch-dynamischen Landbaus ein, in Steiners Kurs für Landwirte. Lebendige Erde erscheint zweimonatlich und ist die Zeitschrift für biologisch-dynamische Landwirtschaft, Ernährung und Kultur im deutschsprachigen Raum.(Jahresabo 36 Euro, Einzelheft 6 Euro).
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