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    Jetzt wird's richtig spannend: Erstmals tritt in den USA eine Präsidentschafts-Kandidatin an. Die Herren George Bush jr. und Vizepräsident Al Gore bekommen Konkurrenz beim Rennen um den Platz ins Weiße Haus. Die Kandidatin ist 54 Jahre alt, weiß, ihr Name: Jackie Strike. Die Frau ist für eine Reform des Gesundheitswesens, für mehr Umweltschutz und für den Ausbau des Internets. Sie verzichtet auf Wahlkampfspenden. Das Besondere an Jackie Strike: Sie ist zwar eine typische energische Mittelstandsfrau aus Neuengland, ihre Eltern sind bei einem Flugzeugunglück gestorben, ihr Sohn fiel im Golfkrieg - aber sie kann dennoch nicht gewählt werden. Die Kandidatin ist nicht von dieser Erde, sie ist eine neue virtuelle Politikerin im Internet. Ihre Wahlkampfzentrale sitzt auch nicht in Washington D.C., sondern in Hamburg/Deutschland. Die Kampagne "Jackie for President" ist soeben angelaufen. Es handelt sich um eine Erfindung deutscher Online-Fans. Der Versuch aber könnte heute noch unabsehbare politische Folgen haben. Das erhofft sich zumindest ihr "Wahlkampf-Manager" und Erfinder, der aus San Diego stammende und in Hamburg arbeitende Christopher Goold. Die virtuelle Politikerin ist - sehr amerikanisch - sicher auch ein Spaß-Produkt. Aber nicht nur. Drei junge Deutsche Internet-Unternehmen wollen zugleich die alten Demokratien mit diesem Versuch in elektronischer Demokratie aufmischen und beweisen, was das weltweite Datennetz in Sachen Marketing und Politik leisten kann. Die Aktion könnte sich später einmal als der Startschuss für die E- Demokratie und mehr demokratische Bürgerbeteiligungen an der Politik über das Internet herausstellen. Mit ihrer außergewöhnlichen und pfiffigen Idee will die Firma Hamburger Netzpiloten in den USA bekannt werden. Dazu wird mit dreidimensionaler Animation in den nächsten Wochen das Bild von Jackie Strike nach und nach aufgebaut - vom noch unscharfen ersten Umriss bis zur vollanimierten Ganzkörperfigur, die spontan sprechen und agieren und mit Internet-Besuchern über ihre Wahlziele diskutieren kann. Die Koordinatoren des Projekts sind Peer-Arne Böttcher und Lars Hinrichs, die 1998 mit gerade mal 21 Jahren das Internet-Forum Wahlkampf 98.de aufbauten. Daraus wurde später die gut florierende Firma politik-digital.de. Inzwischen wurde die Böttcher Hinrichs AG gegründet, die Systeme zur Information und Meinungsbildung entwickelt und Politiker aller Parteien sowie politische Institutionen in Internet- Fragen berät. In einem ersten Versuch haben Böttcher und Hinrichs immerhin mit 34.000 Internet-Interventionen bei der EU in Brüssel eine vorgesehene Verordnung über Email-Werbung zu Fall gebracht. Damit die US-Amerikaner zunächst einmal auf ihre neue Kandidatin aufmerksam werden, ist noch ziemlich viel "fun" im Spiel. Eines ihrer ersten hehren Ziele kündigt Jackie Strike im Netz so an: "Ich will Amerika zu einem besseren Ort in einer sicheren und sauberen Welt für unsere Kinder machen." Sprüche wie diese entstehen so: Eine Software namens "Phrasendrescher" mischt Sätze aus Gore's und Bush's Reden und aus Jackie's Programm zu neuen Statements. "Warum soll nicht auch eine Maschine machen, was ansonsten die Referenten für die Politiker aufschreiben?" meint Christopher Goold schmunzelnd, fügt aber hinzu: "Aber mit der Zeit wird ihr eigenes Profil schon deutlich. Sie wird sich als Frau von den männlichen Wahlkämpfern in Stil und Programm unterscheiden." Die Hamburger Internetkünstler diskutieren in diesen Tagen Fragen wie: Soll Jackie Strike für oder gegen Atomkraft wahlkämpfen? Ist sie für oder gegen Tierversuche? Wird sie für oder gegen die Todesstrafe argumentieren? Wird sie für den Einstieg ins Solarzeitalter streiten? Die Präsidentschaftskandidatin wird politscher. Sie soll eine echte inhaltliche Alternative zu den Politiker-Phrasen bieten - so ihre Wahlkampfmanager an der Elbe. Die US-Amerikaner können erstmals eine Frau zur Präsidentin wählen - zumindest im Internet. Der Spaß kommt aus Deutschland.



     
      URL: http://www.sonnenseite.com
    02.05.2000
    08 : 18


     
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