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Bilder aus dem Weltraum beweisen: Die Wüsten breiten sich aus, Ackerland verschwindet, die Wasservorräte werden knapper und die Städte werden immer größer. Fotos des geologischen Dienstes der USA und der US-Weltraumbehörde NASA sagen mehr als 1000 Bücher. Hauptsächlich die in Städten lebenden Menschen der Industriestaaten verbrauchen zu viel Ressourcen für Energie, Nahrung und Wohnen und produzieren zu viel Müll, sagt Klaus Töpfer beim Vorstellen des neuen Atlas: "One Planet, many People".
In diesem spannenden Buch werden Fotos der vergangenen Jahrzehnte heutigen Bildern gegenübergestellt. Das Tempo der Zerstörung ist so atemberaubend wie Bilder über den letzten Tsunami. Die Bilder zeigen die Veränderungen in der Umgebung von Millionenstädten wie Peking, Las Vegas, Dhaka, Neu Delhi, Santiago oder Almaria. Sie dokumentieren wie selten zuvor, was wir Menschen unserem Heimatplaneten und damit uns selbst antun.
Die Fotos machen auch die Naturzerstörungen durch Kriege deutlich. Die Lebensgrundlage von Millionen Menschen verschwindet. Den dritten Weltkrieg führen wir gegen die Natur. Töpfers neuer Atlas wurde aus Anlass des Weltumwelttages (5. Juni 2005) publiziert. Der Tag der Umwelt wurde von der UNO im Jahr 1972 etabliert und soll weltweit auf die Umweltzerstörung aufmerksam machen.
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Links: Provinz Almeria in Südspanien: Die Landschaft war vor 30 Jahren noch grün.
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