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    Der Panda auf Wachstumskurs

     

    Der WWF Deutschland findet immer mehr Freunde. 2004 legte die Zahl der Förderer um zehn Prozent zu und stieg damit auf 284.000. Sie trugen mit ihren Spenden 60 Prozent und damit den Löwenanteil zu den Einnahmen der Umweltstiftung bei. Dem heute in Frankfurt vorgestellten Jahresbericht zufolge lagen die Erlöse des WWF im vergangenen Jahr bei 24,2 Millionen Euro und damit zwar unter den Rekordeinnahmen des Vorjahres aber über dem Plan. „Angesichts eines schrumpfenden Spendenmarktes und der schwierigen wirtschaftlichen Lage ist das ein Superergebnis“, freut sich WWF-Finanzgeschäftsführer Werner Zidek. Die wachsende Unterstützung zeige, dass der engagierte, optimistische Kurs der Organisation bei den Menschen ankomme. 2004 war der WWF in 48 internationalen und 30 nationalen Naturschutzprojekten aktiv. Ein Schwerpunkt war die Rettung der Regenwälder auf Sumatra. „Nirgendwo auf der Welt werden tropische Wälder so schnell abgeholzt wie hier. Allein in der indonesischen Provinz Riau wird pro Stunde eine Fläche von 32 Fußballfeldern gerodet“, berichtet Dr. Peter Prokosch, Geschäftsführer des WWF Deutschland. Die dramatische Situation war der Anlass, sich auf das Tesso Nilo-Gebiet mit einem der artenreichsten Regenwälder der Erde zu konzentrieren. Die Lobbyarbeit trug Früchte: 2004 wies die indonesische Regierung große Teile dieses Gebietes als Nationalpark aus. Für den WWF ist das ein großer Zwischenerfolg zur Rettung der einmaligen Wälder. Parallel verhandelt man mit international tätigen Palmölimporteuren und Papiermühlen, um den Kahlschlag zu stoppen. Wichtig sei, die verbliebenen Naturschutzgebiete mit Waldkorridoren zu verbinden. Nur so können seltene Arten wie die letzten Sumatra-Tiger, die große Distanzen zurücklegen, überleben. Der Tiger stand zugleich im Mittelpunkt einer groß angelegten Kampagne, mit der der WWF im Herbst um Unterstützung warb. Der Blick der majestätischen Katze zog zahlreiche Naturliebhaber in ihren Bann. Viele Menschen folgten dem Aufruf zur Rettung der letzten Sumatra-Tiger, was sich an steigenden Besucherzahlen auf der WWF-Homepage und 26.000 neuen Förderern ablesen lässt. In Deutschland war 2004 die Eröffnung des Nationalparkhauses am Königsstuhl auf Rügen ein wichtiges Projekt der Naturschützer. Traditionell ist der WWF an den Küsten von Nord- und Ostsee sehr aktiv. Ziel ist es, die Ostsee endgültig als besonders sensibles Meeresgebiet auszuweisen. Dadurch lassen sich höhere Sicherheitsstandards zum Schutz vor Ölkatastrophen und anderen Schiffsunfällen durchsetzen. Auf der Sitzung der Internationalen Schifffahrtsorganisation (IMO) im April 2004 wurden die Weichen für diesen verbesserten Schutz gestellt. „Hier müssen wir uns auch in Zukunft mit Expertise und sanftem Druck einbringen, um Lotsenpflicht und die Ausweisung bestimmter Routen durchzusetzen, denn der Schiffsverkehr in diesem Gebiet hat sich in den vergangenen Jahren mehr als verdoppelt“, betont Peter Prokosch. Die Arbeit zum Themengebiet Süßwasser hat der WWF 2004 neu organisiert, um die Aktivitäten in Zukunft stärker international auszurichten. Das WWF-Auen-Institut hat in der Universität Karlsruhe eine neue Heimat gefunden. Von der neuen Konstellation erwartet man Synergien in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Der übrige Bereich wird künftig stärker Kampagnen orientiert agieren und sehr eng mit den internationalen Wasserfachleuten der Naturschutzorganisation zusammenarbeiten.



     
      URL: http://www.wwf.de
    22.06.2005
    17 : 05


     
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