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Mit einer Extraportion Kohlendioxid wachsen Bäume nicht schneller, haben Schweizer Wissenschaftler entdeckt. Ihre Studie entkräftet die Hoffnung, dass Pflanzen steigende CO2-Konzentrationen puffern können, berichtet das Magazin Nature.
Bislang ging man davon aus, dass mehr CO2 mehr Wachstum bedeutet. Für ihre Untersuchungen haben die Pflanzenökologen der Universität Basel Laubbäume zusätzlich mit CO2 begast. Jeden Tag bekamen die Kronen zwei Tonnen CO2 aus der Industrie extra und zwar über die ganze sechsmonatige Wachstumsperiode. Damit simulierten sie eine Atmosphäre mit einem CO2-Gehalt von 530 ppm, das entspricht dem eineinhalbfachen des heutigen Werts.
Nach vier Jahren Forschung konnten die Wissenschaftler keine erhöhte Biomasseproduktion feststellen. Offenbar ist das Extra-Kohlendioxid schnell wieder über Wurzeln und Bodenorganismen frei gesetzt worden.
Doch die Forscher relativieren ihre Ergebnisse: Die Dauer des Experimentes sei sehr kurz gewesen. Zudem hätten sie Nadelbäume und deren Verhalten gar nicht betrachten können. Um generelle Aussagen über den Einfluss von Wäldern zu treffen, seien Studien in allen Waldökosystemen notwendig, angefangen vom borealen Nadelwald bis zum tropischen Regenwald
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