Fach-Artikel
 
  • Ökologisches Bauen im Einklang mit der Natur
    - Architekten lernen, wo Süden ist

  • Ökologischer Innenausbau - die inneren Werte Ihres Hauses

  • Welchen Vorteil bieten Naturfarben?

  • Blowerdoor - Ist Ihr Haus winddicht?
  •  

    Kontakt
      Datenschutz

    Impressum
     

    Werbung
      Wir bieten Ihnen eine ideale Werbeplattform im ökologischen Markt

    Werbung auf ÖKO-Adressen.de und Öko-News.de

    ÖKO-NEWS Branchenbuch mit Fachartikeln und Brancheneinträgen für Firmen.
     

    ÖKONEWS - Nachrichten und Pressemeldungen
    Ältere Nachricht  |   ÖKO-NEWS Startseite  |   Letzten Seite  |   Aktuellere Nachricht
    News an Bekannten mailen  |   Druckansicht aufrufen

     

    Die Atommülltransporte aus dem Atomkraftwerk Krümmel ins niedersächsische Zwischenlager Gorleben sind vorerst ausgesetzt. So der Zwischenstand, nachdem an fünf von acht Behältern aus Krümmel am Mittwoch erhöhte Strahlungswerte festgestellt worden waren. Die gemessenen Werte an der Außenwand der Transportbehälter waren bis zu sechsmal höher als zulässig. Bei den Behältern handelt es sich um so genannte Mosaik-Behälter, dickwandige Gussbehälter von eineinhalb Metern Höhe und rund einem Meter Durchmesser. Einer Pressemeldung des schleswig-holsteinischen Sozialministeriums vom 15.9. zufolge waren sie vor mehreren Jahren im Brennelementebecken des AKW mit radioaktiven Einbauteilen aus dem Reaktorkern beladen worden. In der Erklärung des Landessozialministeriums heißt es weiter: "Vor dem Abtransport nach Gorleben wurden die Behälter in Krümmel auf Dichtheit und Kontaminationsfreiheit überprüft." Und: Für die Umgebung und das Betriebspersonal habe "nach derzeitiger Einschätzung" keine Gefahr bestanden. Warum die überhöhten Strahlungswerte in Krümmel trotz Kontrolle nicht festgestellt worden sind? Nach Ansicht des Greenpeace-Atomexperten Thomas Breuer zeigt das wieder einmal, "dass die Atomindustrie nicht in der Lage ist, verantwortungsvoll mit hochgefährlichen radioaktiven Stoffen umzugehen." Die Atomaufsicht in Kiel und das BMU fordern nun, für die Zukunft müsse sichergestellt sein, dass die erforderliche Vorsorge zur Verhinderung solcher Grenzwertüberschreitungen getroffen ist. "War das in der Vergangenheit nicht der Fall?", fragt Breuer und hofft, "dass die Atomkraftwerksbetreiber und die Atomaufsichtsbehörden zukünftig nicht erst reagieren, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist." Zudem: "Eigentlich sollte der Atommüll überhaupt nicht nach Gorleben transportiert werden, sondern im eigens dafür eingerichteten Zwischenlager in Krümmel bleiben. Schon heute ist klar, dass der Salzstock in Gorleben nicht als Endlager für hochradioaktiven Müll geeignet ist: Er verfügt über kein Mehrbarrierensystem. Ein Deckgebirge, das den Salzstock überlagern muss, damit keine Radioaktivität in die Umwelt und ins Trinkwasser gelangen kann, ist in Gorleben auf einer Fläche von 7,5 Quadratkilometern nicht vorhanden."



        Zum Vergrößern anklicken!

    Greenpeace: Ein spielendes Kind am Elbstrand, im Hintergrund das niedersaechsische Atomkraftwerk Kruemmel.
    Ein spielendes Kind am Elbstrand, im Hintergrund das niedersaechsische Atomkraftwerk Kruemmel.

     
      URL: http://www.greenpeace.de
    19.09.2005
    12 : 53


     
    Ältere Nachricht  |   Zur Startseite  |   Zur letzten Seite  |   Aktuellere Nachricht
    News an Bekannten mailen  |   Druckansicht aufrufen
     
    Finden Sie passende Anbieter und Produkte zu diesem Thema im
    ökologischen Branchenbuch - ÖKO-Adressen.de
     

     



    Pressemitteilungen
      Veröffentlichen Sie Ihre Unternehmens-Mitteilungen regelmäßig über unser Portal!


     

    Schlagwort-Suche
     
    Geben Sie Ihr Suchwort ein, Sie bekommen dann alle relevanten News angezeigt!

     

    Datum-Suche
      Suchen Sie nach Nachrichten zu einem bestimmten Datum!


     

    RSS/XML-Feeder
      Veröffentlichen Sie die ÖKO-News auf Ihrer Homepage! Oder lesen Sie immer die neusten Nachrichten mit Ihrem Newsreader.

     

    Auszeichnungen
      "Ausgezeichnet" findet auch die Fachpresse unser Portal:




     

    ÖKO-Adressen.de
      Das ökologische Branchenbuch im Internet!

    ÖKO-Adressen.de - Umwelt - Alternativ - Branchenbuch

  • Zur Firmen-Suche


  • Eintrag-Infos anfordern

  •  

    Weiter lesen