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Montag, 26. September 2005
Unsere Themen in "nano - die Welt von morgen"
Bionisch inspirierte Roboter
Nach Veranstaltungen in Montreal und Kyoto findet die dritte AMAM-Konferenz vom 25. bis 30. September zum Thema "Bionisch inspirierte Robotik" in Ilmenau statt. AMAM (Adaptive Motion in Animals and Machines) ist eine Vereinigung von Wissenschaftlern aus der ganzen Welt, die ihren Forschungsschwerpunkt in der bionisch inspirierten Robotik haben.
Kameras und Scheinwerfer warnen vor dem Hochwasser
Das schweizerische Bundesamt für Wasser und Geologie testet derzeit ein neues und moderneres Hochwasser-Frühwarnsystem. Am Schipfenbach beispielsweise sind zur Überwachung zwei Kameras auf den Bach gerichtet. Dort ermöglichen Scheinwerfer auch Nachtaufnahmen. Die Kameras sind mit Bewegungs-Sensoren im Bachoberlauf verbunden. Sie melden es, wenn eine Gerölllawine kommt. Seit der vergangenen Flut überlegt man sich, die Kameras zur ständigen Überwachung der Bäche einzusetzen.
Radarstrahlen zeigen, wo ein Hang ins Rutschen gerät
Ein internationales Forscherteam mit Schweizer Beteiligung arbeitet derzeit an einem Gerät, dass die Menschen rechtzeitig vor solchen Hangrutschen warnt. Es funktioniert ähnlich wie ein Echolot: Das Gerät gibt Mikrowellen ab, die vom Berg reflektiert werden. Aus diesen Schwingungen erarbeitet das Radargerät alle zehn Minuten ein Bild, das am Computer mit realen Bildern verglichen werden kann. Das Radar schießt zu diesem Zweck etwa 80 Bilder pro Tag.
Forscher wollen unsichtbare Gefahr sichtbar machen
Am Fraunhofer-Institut in Jena versucht man, Wirbelschleppen für Piloten erkennbar zu machen. Dass Wirbelschleppen außerordentlich gefährlich werden können, zeigte sich im November 2001 beim Absturz einer großen Linienmaschine über New York. Damals war der Pilot nach dem Start durch eine Wirbelschleppe geflogen. Ein Laser-Scanner, der über spezielle, extrem leichte Spiegel abgelenkt wird, tastet sieben Mal pro Sekunde den Luftraum senkrecht vor einem Flugzeug ab.
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