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+ 05.02.2006 + Das "Institute on Energy and Man" erwartet, dass ab 2006 Schluss ist mit der billigen Ölförderung. Der Zeitpunkt der Weltförderspitze werde in diesem Jahr erreicht. Der Ölpreis werde enorm steigen.
Am längsten, so das Institut, werden die Saudis durchhalten, nämlich bis 2017. Matthew R. Simmons ist Investmentbanker in Houston und gehörte zum engsten Beraterstab von US-Vize-Präsident Dick Cheney. Seine Stimme zählt in der Erdölwelt. Entsprechend schlug sein Buch "Twilight in the Desert" wie eine Bombe ein. Über 200 biologische Studien, meist schwer zugängliche Arbeiten der saudischen Erdölgesellschaft Aramco, hat er durchgearbeitet, um Aufschluss über die tatsächlichen Reserven des Erdölhoffnungslandes Saudi Arabien zu erlangen.
Simmons kommt zu dem Schluss, die Saudis hätten die Weltöffentlichkeit brutal hinter das Licht geführt. Er vermutet auf Grund seiner Arbeiten, dass die Saudis nur über 30 Prozent der ausgewiesenen Reserven verfügen und in der Realität nur 15% davon nutzbar sein werden, da sie derzeit ihre Felder mit rücksichtsloser Gewalt derart intensiv auspumpen, dass die Felder Schaden erleiden.
Damit müssen alle Prognosen über Welterdölvorräte neu geschrieben werden und der Höhepunkt der Weltförderung sei bereits überschritten. Somit wird die Nachfrage sehr rasch das Angebot übersteigen und alle Uhren laufen anders. Zu erwarten ist nach Simmons ein Ölpreis von 250 Dollar pro Barrel.
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