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Eröffnung der BioFach und der anhaltend starken Nachfrage nach Biolebensmitteln fordert Bioland alle Bundesländer auf, im Antragsverfahren 2006 die Umstellung auf den Biolandbau zu fördern. Durch den 2005 von den Bundesländern Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Sachsen und Schleswig-Holstein verfügten Förderstopp haben dort kaum noch Betriebe auf Biolandbau umgestellt. So stagniert die Zahl der deutschen Biobetriebe insgesamt, während sich die europäische und internationale Konkurrenz immer mehr Marktanteile auf dem wichtigsten europäischen Absatzmarkt für Biolebensmittel sichert. Die falsche Förderpolitik der Bundesländer in 2005 wurde damit zum Wettbewerbsnachteil für den Biolandbau und stärkt darüber hinaus die ausländischen Mitbewerber.
"Es wäre fatal, wenn die Chancen aus dem wachsenden Biomarkt für deutsche Bauern auch in 2006 weiter bewusst verschenkt würden", so Thomas Dosch, Vorsitzender von BIOLAND Deutschland. Die Umstellung auf Biolandbau muss in allen Bundesländern im Rahmen der Antragstellung 2006 wieder gefördert werden, denn nur so können die Betriebe die Zeit der Umstellung, in der Biorichtlinien eingehalten werden müssen, aber noch keine Bioprodukte vermarktet werden dürfen, betriebswirtschaftlich verkraften.
Der Biomarkt in Deutschland wächst in den letzten Jahren kontinuierlich: In 2005 steigerte sich der Umsatz mit Biolebensmitteln um 15 % auf 4 Mrd. €. Fast alle Marktsegmente bieten auch für die Zukunft sehr gute Wachstumsmöglichkeiten. Bioland sucht daher Betriebe, die auf Biolandbau umstellen und die Chance einer transparenten biologischen Qualitätserzeugung für sich nutzen möchten.
Auf der Nürnberger BioFach 2006 präsentiert sich BIOLAND vom 16.-19. Februar 2006 mit knapp 40 Ausstellern in Halle 9, 361. Weitere Informationen unter www.bioland.de
BIOLAND ist mit über 4500 Erzeugern und 720 Vertragspartnern aus Lebensmittelhandwerk und -industrie der größte Verband im ökologischen Landbau in Deutschland.
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