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Bei Kurzsichtigkeit (Myopie) sieht ein Mensch in der Ferne liegende Objekte unscharf. Der Augapfel ist im Verhältnis zur Brechkraft von Hornhaut und Linse zu lang. Dabei liegt der Fokussierpunkt vor der Netzhaut, also im Raum zwischen Pupille und Netzhaut. Er sollte aber auf der Netzhaut selbst liegen, um einen guten Visus (das Sehen) zu erzeugen. Etwa ein Viertel der Bevölkerung weist eine Kurzsichtigkeit auf. Die Kurzsichtigkeit ist keine Erkrankung, sondern eine mehr oder weniger lästige Tatsache, die aber mit verschiedenen Mitteln korrigiert werden kann. Sie wird mittels der Einheit Dioptrien vom Optiker oder Augenarzt gemessen. Die gängigen Hilfsmittel um normale Sehverhältnisse (wieder) zu erreichen sind Kontaktlinsen und Brillen. Auch eine Operation mittels Laser ist heute möglich. Vor einer solchen OP sollte man sich aber ausgiebig mit den Vor- und Nachteilen auseinandergesetzt haben. Kontaktlinsen und Brillen bündeln Lichtstrahlen, die von in der Ferne befindlichen Objekten in das Auge einstrahlen. Der Brennpunkt (Fokussierpunkt) liegt dabei auf der Netzhaut statt vor dieser. Dies liegt in der Natur von Brillen und Kontaktlinsen als Zerstreuungslinsen, wie sie typisch für konkave Linsen ist. Bei der Korrektur von Kurzsichtigkeit, was die Mehrheit aller Fehlsichtigkeiten ausmacht, ist die Kontaktlinse klar auf dem Vormarsch. Die Vorteile überwiegen. Rundum eine gute Sicht die nicht von einem Rahmen begrenzt wird, kein Beschlagen der Linsen bei ungünstigem Wetter und kosmetisch optimal, da niemand die mangelhafte Sehkraft erkennen kann.
Matthias Dost
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